Junge Patientinnen und Patienten werden zu selten in Behandlungsentscheidungen einbezogenKinder und Jugendliche in Deutschland haben zwar formal das Recht, an medizinischen Entscheidungen mitzuwirken, doch dieses wird bislang nicht ausreichend verwirklicht: Wie der Kindergesundheitsbericht 2025 der Stiftung Kindergesundheit zeigt, werden junge Patientinnen und Patienten im Gesundheitsalltag häufig nicht ausreichend beteiligt. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung belegt, dass Partizipation zwar gewünscht ist, aber in der Praxis teilweise scheitert – etwa an Zeitmangel, unklaren Prozessen oder fehlender Aufklärung. Die Stiftung fordert daher konsequente Maßnahmen, um die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Am 27.10.2025 veröffentlichte das Cluster Medizin.NRW das Whitepaper „Biohybride Medizin in NRW – Translation und Innovation an der Schnittstelle von Material und Biologie“. Es ordnet den aktuellen Stand ein, zeigt Erfolgsbeispiele aus NRW und leitet konkrete Schritte für Forschung, Klinik und Wirtschaft ab.
Stellungnahme der hauptamtlichen unparteiischen Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 08.07.2025 zum Entwurf der
HNO-Kongress 2025: Innovation für besseres Hören - Roboterunterstützte Cochlea-Implantation
Stationäre Rehabilitationsmaßnahme nach CI-Operation jetzt auch als Anschlussheilbehandlung (AHB)
AWMF: Sektorengrenzen in der Medizin überwinden – für eine bessere Patientenversorgung
Universitätsmedizin Göttingen gründet neues Zentrum für seltene Hörstörungen
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist als eines von drei Zentren in Bayern an einer Studie zur Behandlung von Hörsturz beteiligt. Die Teilnehmer haben die Chance auf eine Therapie, die erstmals die Ursache des Hörsturzes direkt adressiert.
Professor Peter Plinkert, Ärztlicher Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg, wird zum 30. September in den Ruhestand verabschiedet. Er baute die Klinik zu einem überregionalen Zentrum für die Versorgung mit Cochlea Implantaten (CI) aus, gründete ein ambulantes CI Rehabilitationszentrum und brachte das bundesweite Hörscreening für Neugeborene auf den Weg. Der CIV NRW dankt Professor Peter Plinkert für seine hervorragende Arbeit. Sein Einsatz für besseres Hören hat bundesweit viel bewirkt.
Deutschlandweite VersKiK-Studie liefert erste Ergebnisse zur Nachsorge von Überlebenden nach Krebs im Kindes- und Jugendalter.
„Hören Sie wirklich gut?“ 19 Prozent der Menschen in Deutschland, die nach eigener Einschätzung mit einer Hörminderung leben, lassen sich nicht HNO-ärztlich untersuchen. Der Welttag des Hörens am 3. März 2024 macht sich zur Aufgabe, über mögliche Folgen aufzuklären: Unbehandelter Hörverlust kann erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität und Gesundheit haben.
Therapie mit hochdosierten Medikamenten bringt keine Vorteile gegenüber Standardbehandlung
Mann erhält individuell mit 3D-Drucker angefertigtes Implantat, das zudem Medikamente abgibt
G-BA gibt einen Überblick über seine Arbeit
Gefährliche Chatbots: Prof. Stephen Gilbert fordert Zulassung als Medizinprodukt / Neue Publikation bei Nature Medicine
Die Selbsthilfe ist ein wichtiger und unentbehrlicher Bestandteil in allen Phasen des Reha-Prozesses. Selbsthilfegruppen und -verbände helfen den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden bei der Bewältigung ihrer Krankheiten und unterstützen die dauerhafte Sicherung des Rehabilitationserfolgs. Die Selbsthilfe ergänzt nicht nur die Maßnahmen zur Rehabilitation und Teilhabe der Leistungsträger, sondern schließt auch eine Lücke zwischen den Angeboten von Leistungserbringern und Institutionen sowie den Bedürfnissen der unmittelbar betroffenen Menschen mit Behinderungen. Charakteristikum und wesentlicher Vorzug derSelbsthilfe ist ihre Selbstkompetenz, die Akzeptanz bei den Adressaten schafft und niedrigschwellige Beratungs- und Hilfestrukturen ermöglicht.