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Junge Nachwuchserfinder zu Besuch im Deutschen Museum © MED-ELAm Welttag des Hörens besuchten junge Nachwuchserfinder die Hör-Werkstatt des Deutschen Museums in München
Über 60 junge Nachwuchserfinder nahmen zunächst beim internationalen Kindererfinder-Wettbewerb „ideas4ears“ teil. Weil die Kinder so gute „Ideen für Ohren“ hatten, die das Leben von Menschen mit Hörverlust zukünftig noch einfacher machen könnten, lud der Hörimplantat-Herstellers MED-EL drei teilnehmende Schulklassen als Dankeschön am Welttag des Hörens in die Hör-Werkstatt des Deutschen Museums in München ein.

Bild: Junge Nachwuchserfinder zu Besuch im Deutschen Museum © MED-EL


Was die Nachwuchserfinder vorher im Unterricht theoretisch übers Hören gelernt hatten, konnte hier mit beiden Ohren gehört, mit beiden Augen betrachtet und vor allem mit beiden Händen ausprobiert werden. Ein toller Vormittag, den die Kinder einfach nur „cool“ fanden. Auch die begleitenden Lehrkräfte waren sehr angetan, was begeisterte Kommentare im Gästebuch beweisen.

MED-EL macht Schule
Weltweit werden Schüler seit vier Jahren zum Erfinderwettbewerb „ideas4ears“ aufgerufen. Die Wettbewerbsaufgabe des Hörimplantat-Herstellers an die jungen Tüftler lautete auch dieses Jahr wieder, eine Erfindung für gehörlose oder ertaubte Menschen zu entwerfen, die ihr Leben im Alltag einfacher macht. Von Anfang an dabei ist die Carl-Orff-Grundschule in Andechs. Die MED-EL Mitarbeiterinnen Dr. Stephanie Traub und Julia Kujawa besuchten die Klassen und sprachen mit den Kindern darüber, wie Hören generell funktioniert und mit welchen Einschränkungen Menschen mit Hörverlust tagtäglich zu kämpfen haben. Die Kinder waren besonders fasziniert, dass sie mit Stephanie Traub, die selbst beidseitig mit Cochlea-Implantaten versorgt ist, so „normal“ kommunizieren konnten. „Mir hat der Besuch an den Schulen große Freude gemacht“, erzählt Stephanie Traub, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist. „Ich war sehr überrascht, wie groß das Interesse an den Themen ‚Hören’ und ‚Funktion des Ohres’, aber auch an den Hörlösungen war. Die Schüler waren die ganze Zeit voll bei der Sache, das hat man besonders an den gestellten Fragen gemerkt, von denen ich tief beeindruckt war. Ich denke sehr gerne an diese Besuche zurück.“
Kurze Zeit später präsentierten die Schülerinnen und Schüler genauso faszinierende wie kreative Ideen. „Auch die Erfindungen, die so zahlreich bei uns eingegangen sind, haben sehr deutlich gezeigt, dass die Kinder sich mit dem Problem des Hörverlusts und seinen Konsequenzen ernsthaft auseinandergesetzt haben. Sie haben sich überlegt, wie man Haarsinneszellen reparieren könnte, aber auch, wie man Hörgeschädigte in konkreten Alltagssituationen durch technische Hilfsmittel unterstützen könnte“, berichtet Stephanie Traub.
Als Dankeschön für die Teilnahme lud MED-EL die teilnehmenden Schulklassen am 03.03.2020 anlässlich des Welttags des Hörens in das Deutsche Museum zu einem Besuch der Hör-Werkstatt ein.

Eine der Lehrkräfte der Carl-Orff-Grundschule, Valentina Kaiser, hält die Sensibilisierung der Kinder für den wichtigen Sinn „Hören“ für sehr hilfreich: „Wie wichtig unser Hören für das Leben und auch Überleben ist, machen viele Aktionen am Welttag des Hörens offensichtlich. Die Sensibilisierung für diese wertvolle Gabe, die Erkenntnis der weitreichenden Bedeutung des guten Hörens und das Verstehen, wie Hören funktioniert, ist das Fundament für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Sinn und der Empathie für Menschen mit reduzierter Hörleistung.“ Und das sei sogar Bestandteil des bayrischen. Lehrplans für Grundschulen und ausdrückliches Lernziel im Heimat- und Sachunterricht, so die Lehrerin. Die Kinder sollen „auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Körper achten“. Konkret erreicht werden soll dieses Lernziel durch fragen, kommunizieren und präsentieren, Einzel- und Gruppenarbeiten, handeln und umsetzen, erkennen und verstehen, reflektieren und bewerten. In diesem Rahmen findet das Thema Hören eine beispielhafte Rolle.
Die Hör-Werkstatt im Deutschen Museum unterstützt genau dies. Dort laden verschiedene Stationen mit anschaulichen Versuchen und gut verständlichen kurzen Versuchsanleitungen zum Erforschen und Begreifen unterschiedlicher Aspekte rund um das Thema Ohr und Hören ein: Wie wir hören – Lärm und was man dagegen tun kann – Schall und Schwingungen – Knochenleitung – Implantate u.v.m. sind Bereiche, die spielerisch entdeckt werden können. Die Schülerinnen und Schüler der beiden dritten Klassen der Carl-Orff-Grundschule Andechs waren durchgehend hoch motiviert und experimentierfreudig. Anregung und Erklärungen zu den einzelnen Stationen erhielten sie vom engagierten Team der Hör-Werkstatt, die auch jede ihrer sehr individuellen und detailinteressierten weiterführenden Fragen beantworten konnten. „Am besten gefiel den Kindern der Frisörsalon, wo eine Stereo-Audiodatei einen virtuellen Frisörbesuch hautnah erlebbar macht – Angst um abgeschnittenes Haar inklusive. So nahmen unsere Grundschulkinder bleibende Eindrücke, ein fundiertes Wissen und vor allem ein neues Gefühl dem Hören gegenüber mit nach Hause“, sagte Valentina Kaiser abschließend. Und ins Gästebuch schrieb sie: „Am Tag des Hörens durften wir hier unseren fantastischen Sinn erfahren und ein großes Stück mehr ‚begreifen’!“
Der Besuch der Hör-Werkstatt ist übrigens für alle Besucher des Deutschen Museums möglich und äußerst empfehlenswert! Weitere Informationen sowie die Termine der Hör-Werkstatt finden sich unter: www.deutsches-museum.de
Quelle: MedEl

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