BildanzeigeNeue Expertise gibt Handlungsempfehlungen für die Erfassung und Förderung der sprachlichen Entwicklung in der frühen Kindheit

Die sprachliche Entwicklung von Kindern zu verbessern, ist der aktuellen Bundesregierung ein Anliegen. So steht es im Koalitionsvertrag und Bundesministerin Karin Prien hatte bereits mehrfach angekündigt, entsprechende Maßnahmen und geeignete Verfahren mit den Ländern abzustimmen. In einer heute vom Paritätischen Gesamtverband veröffentlichten Expertise legt ein interdisziplinären Wissenschaftsteam aus Pädagogik, Logopädie und Sprachwissenschaft nun konkrete Empfehlungen vor. Zentraler Ausgangspunkt: Die sprachliche Entwicklung muss im pädagogischen Alltag „kontextsensitiv und kontinuierlich” beobachtet werden, um daraus passgenaue Fördermaßnahmen ableiten zu können.

Die Expertise gibt Handlungsempfehlungen, wie in Kindertageseinrichtungen eine bedarfsgerechte sprachliche Bildung umgesetzt werden kann, die eine gezielte individuelle Unterstützung von Kindern in Alltagssituationen bietet. Grundlage dafür sind die regelmäßig erfassten Entwicklungsstände der Kinder und tragfähige pädagogische Beziehungen mit qualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig macht die Expertise deutlich, dass nicht alle Probleme der Kommunikations-, Sprach- und Sprechentwicklung in Kindertageseinrichtungen gelöst werden können. Daher muss die Diagnostik und Förderung der sprachlichen Entwicklung zwischen Kindertageseinrichtungen, Kinderärzt*innen, Sprachtherapie und Frühförderstellen besser abgestimmt werden. Hierfür sind kommunale Netzwerke zu schaffen, um Informationen verantwortungsvoll und datenschutzkonform zusammenzuführen, Beobachtungen abzustimmen und Übergänge zwischen Institutionen zu gestalten.

Wirksame frühe Sprachbildung entsteht durch die Erfassung individueller Bedarfe, beziehungsvolle Interaktionen und strukturell abgesicherte pädagogische Qualität. Sprachliche Bildung ist keine Zusatzaufgabe, sondern ein zentraler Bestandteil frühkindlicher Bildung und damit ein Schlüssel zu Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Das Ziel der Bundesregierung, frühe Sprachförderung zu stärken, wird vom Wissenschaftsteam begrüßt. Das Instrumentarium sollte dafür unbedingt auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Die liegen mit der 47-seitigen Expertise „Erfassung und Förderung der sprachlichen Entwicklung im Kontext der Kindertagesbetreuung. Handlungsempfehlungen für geeignete Maßnahmen und Konzepte aus interdisziplinärer Sicht“ jetzt vor.

Die Expertise erscheint in Zusammenarbeit mit dem Volkssolidarität Bundesverband und wurde von Prof. Dr. Timm Albers (Universität Paderborn), Prof. Dr. Peter Cloos (Universität Hildesheim), Prof. Dr. Christian Glück (Universität Leipzig), Prof. Dr. Claudia A. Hruška (ASH Berlin), Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt (Hochschule Bremen) sowie Niels Espenhorst (Paritätischer Gesamtverband) und Dr. Sophie Koch (Volkssolidarität Bundesverband) erstellt.

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