Die Verbandszeitschrift des CIV NRW e.V.
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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Keine Termine

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> eistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
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Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Nervenfortsätze im Hörzentrum unterscheiden sich in ihrer Form, je nachdem, auf welche Tonhöhe sie spezialisiert sind und wie schnell sie Signale weitergeben.

Die reizleitenden Fortsätze von Neuronen, die Axone, sind im zentralen Nervensystem der Wirbeltiere (also auch des Menschen) in der Regel myelinisiert, das heißt durch Fettschichten bildende Gliazellen isoliert. Diese Isolierung wird nur an den regelmäßig entlang der Axone auftretenden sogenannten Ranvier-Schnürringen unterbrochen. Nur an diesen Stelle können elektrische Aktionspotenziale aufgebaut werden. Die Aktionspotenziale „springen“ sozusagen über die isolierten Bereiche (die sogenannten „Internodien)“ von Schnürring zu Schnürring. Bislang ging man davon aus, dass die Geschwindigkeit, mit der die Aktionspotenziale entlang der Axone laufen (die Reizleitungsgeschwindigkeit), mit der Länge der Internodien zwischen den Schnürringen zunimmt. Ein Team um den LMU-Neurobiologen Professor Benedikt Grothe stellt dies nun zusammen mit Forschern am University College London in Frage. Über ihre fundamentale Erkenntnis berichten die Neurobiologen aktuell in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Beim menschlichen Hören werden die von außen kommenden mechanischen Schwingungen in elektrische Impulse umgewandelt. Mit welcher Geschwindigkeit diese weitergeleitet werden, ist abhängig von strukturellen Besonderheiten der Axone. Dies ist vor allem für die Ortung von Schallen bedeutsam, da das schallzugewandte Ohr dasselbe Geräusch lauter und früher hört, als das schallabgewandte. Deshalb muss unser Gehirn diese minimalsten Zeitdifferenzen exakt verrechnen. Dafür sorgt ein komplexes Zusammenspiel von Nervensignalen, die über elektrische Aktionspotenziale zur zuständigen Schaltzentrale im auditorischen Hirnstamm weitergeleitet werden.

Die Forscher um Benedikt Grothe haben nun die überraschende Erkenntnis gewonnen, dass strukturelle Spezialisierungen der Ranvier-Schnürringe und der Internodien im auditorischen Stammhirn der Säuger eine wichtige Rolle bei der Feinabstimmung von Geschwindigkeit und Genauigkeit der Signalübertragung spielen.

Passgenaue Geometrie der Axone

„Wir haben strukturelle Unterschiede in der Myelinisierung von Axonen gefunden. Jene Axone, die am besten auf niederfrequente Töne reagierten, hatten größere Durchmesser, aber überraschenderweise kürzere Internodien“, sagt Grothe. Wie die Forscher in Simulationen zeigen konnten, trägt diese besondere Form der Axone dazu bei, die Geschwindigkeit bei der Signalübertragung anzupassen. Elektrophysiologische Aufnahmen bestätigten, dass Axone, die auf niederfrequente Töne reagieren, Signale schneller und genauer leiten.

„Unsere Ergebnis widerspricht auch der bisherigen Annahme, dass Axone mit derselben Funktion strukturell gleich sind und die Länge der Internodien stets proportional zum Durchmesser des Axons ist“, sagt Grothe. „Vielmehr scheint es systematische strukturelle Unterschiede zu geben, je nach dem Ursprung der Signale und ihren Ziel-Schaltkreisen im Stammhirn.“
(Nature Communications 2015)

Luise Dirscherl
Ludwig-Maximilians-Universität München

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