Die Verbandszeitschrift des CIV NRW e.V.
Unsere Seminare

Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Keine Termine

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> eistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Forscherteam nutzt Tinnitus-App für neue Studie

Der aktuelle Gefühlszustand hat Einfluss auf das Belastungsempfinden von Tinnitus-Patienten. Dies hat jetzt ein Forscherteam der Universitäten Regensburg, Ulm und Witten/Herdecke nachgewiesen. Bislang war lediglich bekannt, dass Stress mit Tinnitus zusammenhängt. Für ihre neuen Untersuchungen nutzten die Wissenschaftler die Smartphone-App „TrackYourTinnitus“ (www.trackyourtinnitus.org). Die Ergebnisse ihrer Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht (DOI: 10.1038/srep20382).

Unter Tinnitus versteht man die Wahrnehmung von Geräuschen ohne eine entsprechende äußere Schallquelle. Die hohe Prävalenz – bzw. Häufigkeit der Erkrankung – von Tinnitus mit bis zu 15 % und die enormen gesellschaftlichen Kosten, die sich gemäß Schätzungen wissenschaftlicher Studien auf über 5 000 Euro pro Patient im Jahr belaufen, verdeutlichen die Relevanz effektiver Therapien gegen diese Störung. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Identifikation der Prozesse, die einen Einfluss darauf haben, wie die Tinnitus-Lautstärke zu mehr oder weniger Belastung durch den Tinnitus führt. Dafür eignet sich der Einsatz von Techniken und Methoden des sogenannten „Ecological Momentary Assessment“ (EMA) – einer Form des ambulanten Assessments bzw. der Datenerfassung im Alltag der Betroffenen.
Für eine solche tagebuchartige Erfassung aktueller Selbstberichte eignet sich die Smartphone-App „TrackYourTinnitus“, die von Forschern um Dr. Winfried Schlee (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Regensburg) entwickelt wurde. Ein Team von Forscherinnen und Forschern aus Regensburg, Ulm und Witten/Herdecke untersuchte mit Hilfe der App im Alltag von Betroffenen, ob aktuelle emotionale Zustände dazu beitragen, dass die Tinnitus-Lautstärke mit mehr oder weniger Belastung durch den Tinnitus verknüpft ist. Als aktueller emotionaler Zustand wurde das Ausmaß von zwei Komponenten von aktuellen emotionalen Zuständen einbezogen: „Arousal“ und „Valenz“. Unter „Arousal“ versteht man das Ausmaß der inneren Aktivierung des Nervensystems und unter „Valenz“ die mehr positive oder mehr negative Färbung der aktuellen Stimmungslage. Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher die Daten aus dem Alltag von 658 Tinnitus Patienten.

Alexander Schlaak Referat II/2, Kommunikation
Universität Regensburg

Die Analysen zeigten, dass die Tinnitus-Lautstärke bei höherem „Arousal“ und verstärkt negativer „Valenz“ ebenso wie bei höherem aktuellen Stresserleben mit einer stärkeren Belastung durch Tinnitus verbunden ist. Diese Beobachtung hat Konsequenzen für die therapeutische Praxis: So dürften gerade solche Therapieansätze, die auf eine Veränderung von Emotionen und Stress abzielen, dazu führen, dass die Belastung durch den Tinnituston sinkt und sich der Zustand der Patientinnen und Patienten verbessert.

Titel des Original-Aufsatzes:
Probst, T., Pryss, R., Langguth, B., & Schlee, W. (2016). Emotional states as mediators between tinnitus loudness and tinnitus distress in daily life: Results from the “TrackYourTinnitus” application. Scientific Reports, 6, 20382.

Unsere Förderer

Gefördert im Rahmen des §20h SGBV von den Krankenkassen/-verbänden in  NRW
logo_gkv

Sponsoring:

Netzwerk:

NAKOS Datenschutzeule gruen 125netzwerk logo mitglied rgb transp 250Paritaet Logo GSH NRW 800x450pxjpg  

logo nakos     Logo KOSKON 01

Aktiv in der Patientenbeteiligung in NRW, im Beirat KSL MSi, in der GSH NRW
und natürlich für die CI- SHGn in NRW

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok