Die Verbandszeitschrift des CIV NRW e.V.
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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Keine Termine

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> eistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
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Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Quellenangabe: Zum 63. Internationalen Hörakustiker-Kongress vom 17.-19.10.2018
Viele Menschen bemerken anfangs gar nicht, dass sie schlechter hören. Erste Anzeichen von beginnendem Hörverlust werden ignoriert, oft auch vom sozialen Umfeld. Fest steht, dass Hörsysteme schwerhörigen Menschen helfen können, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Bild: "obs/biha/Olaf Malzahn"
Immer mehr internationale Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen unversorgter Schwerhörigkeit und Altersdemenz hin. Inzwischen scheint klar: Eine frühzeitige Hörsystemversorgung kann die Entwicklung von Demenz positiv beeinflussen. In Deutschland leben laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gegenwärtig rund 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenz. Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen steigt mit zunehmendem Lebensalter. Mindestens 6,5 Prozent der an Demenz Erkrankten haben außerdem eine zu versorgende Schwerhörigkeit.

 

Fest steht, dass Hörsysteme schwerhörigen Menschen helfen können, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Umgekehrt ziehen sich Menschen, die schlecht hören, oft zurück. Die Folge ist soziale Isolation - ein bekannter Risikofaktor für Demenz. Hinzu kommt, dass viele Menschen anfangs gar nicht bemerken, dass sie schlechter hören. Erste Anzeichen von beginnendem Hörverlust werden ignoriert, oft auch vom sozialen Umfeld.

Bei einem unversorgten Hörverlust werden entscheidende Areale des Gehirns nicht mehr beansprucht und bilden sich zurück. Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), dazu: "Wer schlecht hört, trainiert sein Gehirn weniger, Nervenverbindungen werden abgebaut. Oft isoliert sich der Betroffene, ein Risikofaktor für Demenz. Gutes Hören ist grundlegend und bedeutet Lebensqualität. Je länger wir nicht mehr gut hören, umso mehr gewöhnt sich unser Gehirn an diese Situation, wir nennen das Hörentwöhnung. Desto schwieriger wird es später, diesen Betroffenen das 'wieder gute Hören' beizubringen. Es ist deshalb wichtig, einen Hörverlust möglichst frühzeitig zu versorgen. Gerade auch bei schwerhörigen, von Demenz Betroffenen ist die Versorgung sehr wichtig, damit diese einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes entgegenwirken können", sagt Marianne Frickel. Durch Hörsysteme können schwerhörige Menschen wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und soziale Isolation umgehen, einer der Risikofaktoren für die Entwicklung von Demenz.

Neben dem handwerklichen Teil sind die Anamnese und das Kundengespräch wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Hörakustiker. "Bereits in der Ausbildung werden die Hörakustiker auch psychologisch geschult. Sie sind somit bestens ausgebildet für die Hörsystemversorgung von Hörgeschädigten mit Demenz. Darüber hinaus spezialisieren wir Hörakustiker an der Akademie für Hörakustik durch Seminare zusätzlich in der Versorgung auch bei fortgeschrittener Demenz", so Marianne Frickel weiter.

PM Bundesinnung der Hörakustiker (biha)

 

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