Die CIV NRW News online

Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Der CIV NRW e.V. schließt sich der Stellungnahme des Deutschen Gehörlosen Bund e.V. zur Fernsehsendung „Sehen statt hören“ an.
Zitat:
„Das Wochenmagazin „Sehen statt Hören“ hat für viele Menschen der Gebärdensprachgemeinschaft einen ähnlich hohen Stellenwert wie die „Tagesschau“ oder das „Heute Journal“. Man stelle sich vor, diese Sendungen würden gekürzt oder erschienen nur noch im Internet.
Der Bayerische Rundfunk (BR) produziert und finanziert jährlich 47 Sendungen „Sehen statt Hören“. Der WDR trug bisher als Co-Produktionspartner 15 Prozent der Produktionskosten.
Nun wurde bekannt, dass der WDR entschieden hat, die Sendung „Sehen statt Hören“ ab 2016 nicht mehr mitzufinanzieren. Der WDR begründet seine Entscheidung mit Sparmaßnahmen. Eine weitere Beteiligung an der Finanzierung wird nur in Betracht gezogen, wenn die Sendung zukünftig zum Online-Only-Magazin umkonzipiert wird.
„Sehen statt Hören“ wird in Gebärdensprache, in Lautsprache und untertitelt gesendet. Somit ist diese Sendung tatsächlich für alle Interessierten zugänglich und ein vorbildliches Beispiel für echte Inklusion, das in seiner Form so unbedingt erhalten bleiben muss.“
Der CIV NRW e.V., der sich auch als Interessenverband aller Hörgeschädigter begreift, kann sich daher nur der Stellungnahme des Deutschen Gehörlosen Bund e.V. anschließen.
Auch wir bitten den Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken und diese im Sinne der Inklusion abzuändern. Eine Ausgrenzung und Diskriminierung von Hörgeschädigten durch Sparmaßnahmen kann nicht Ziel des Rundfunkrates sein. Hörgeschädigte müssen seit 2014 Fernsehgebühren zahlen. Sie leisten damit auch einen nicht unerheblichen Beitrag zur Finanzierung von eben solchen Fernsehsendungen.
Anbei finden Sie die komplette Stellungnahme des Deutschen Gehörlosen Bund e.V. als PDF- Datei. Datei herunterladen

Der Vorstand des CIV NRW e.V.

 

21.09.2015|62/15|Berlin|

Ab dem 1. Oktober 2015 müssen Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und ambulante Zentren, die medizinische Implantate einsetzen, den Patienten einen Implantatpass in Papierform aushändigen. Darauf hat der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hingewiesen. "Der Implantatpass ist ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit", sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Bei Bankgeschäften sind viele benutzte Worte nicht so leicht verständlich und Nicht-Fachleute haben es schwer, nachzuvollziehen, was sich hinter den benutzten Wörtern verbirgt. Das gilt m. E. sowohl für Otto-Normalverbraucher und viel mehr noch für Menschen, die aufgrund eines Handicaps, der Migration u. a. sprachliche Unterstützung brauchen.

train clipartAm 1. September 2011 wurde die Freifahrtregelung für schwerbehinderte bzw. schwerkriegsbeschädigte Menschen erweitert.

Die Deutsche Bahn hat mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vereinbart, die 50 km-Regelung nach § 147 Abs. 1 SGB IX für schwerbehinderte Menschen zum 01. September 2011 aufzuheben.

Merkzeichen B - B bedeutet „Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson“.

"Eine Berechtigung für eine ständige Begleitung ist bei schwerbehinderten Menschen (bei denen die Voraussetzungen für die Merkzeichen "G", "Gl" oder "H"vorliegen) gegeben, die bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln infolge ihrer Behinderung regelmäßig auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Um Problemen aus dem Weg zu gehen, sollte ein Ehrenamt beim Arbeitgeber angezeigt werden. Meist steht eine solche Anzeigenpflicht für Nebentätigkeit auch im Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber muss zwar nicht zustimmen aber er kann die freiwillige Arbeit im Ehrenamt nur in Ausnahmefällen verbieten. Dies wäre gegeben, wenn die Nebentätigkeit dem Ruf der Arbeitgebers schaden würde oder wenn betriebliche Interessen entgegenstehen. Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, dass das Ehrenamt den Arbeitnehmer nicht zeitlich und körperlich so stark beansprucht, dass die Haupttätigkeit darunter leidet. Es sollte daher eine Wochenarbeitszeit von zusammen 48 Stunden Haupt- und Nebentätigkeit nicht überschritten werden.

Grundlagen für die Berechnung des „Grad der Behinderung“ für den Schwerbehindertenausweis,

sind seit Januar 2009 die „Versorgungsmedizinische Verordnung“...

Maßgebend für die Bewertung des GdS bei Hörstörungen ist die Herabsetzung des Sprachgehörs, deren Umfang durch Prüfung ohne Hörhilfen zu bestimmen ist. Der Beurteilung ist die von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie empfohlene Tabelle (siehe Nummer 5.2.4,Tabelle D) zugrunde zu legen. Nach Durchführung eines Ton- und Sprachaudiogramms ist der Prozentsatz des Hörverlustes aus entsprechenden Tabellen abzuleiten.

Die in der GdS-Tabelle enthaltenen Werte zur Schwerhörigkeit berücksichtigen die Möglichkeit eines Teilausgleichs durch Hörhilfen mit.

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resoResolution

d. Deutschen Gesellschaft d. Hörgeschädigten - Selbsthilfe u. Fachverbände e. V. (DG) zur Feststellung des Grades der Behinderung

gefunden von Christine Schiffer im Internet:

http://www.deutsche-gesellschaft.de/taxonomy/term/2/anhaenge/2014-11-01-resolution-icf-gdb.pdf

beschlossen auf der Mitgliederversammlung der DG am 23.11.2014 in Eisenach Bezug: Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Sechste Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung Bearbeitungsstand: 26.09.2014

die kreidefelsen 16 20150711 2009721517Kurtaxe
Die sogenannte Kurtaxe ist eine Form der Tourismusabgabe, die meist in Fremdenverkehrsorten, pro Person und Übernachtung erhoben wird. In Deutschland ist diese Abgabe nicht bundeseinheitlich geregelt. Schwerbehinderte können unter bestimmten Umständen eine Vergünstigung oder Befreiung dieser Abgabe erhalten.

Merkzeichen Gl - Gehörlos -

Als ein neu festzustellendes Merkzeichen wurde mit dem Inkrafttreten des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches zum 01.07.2001 das Merkzeichen "Gl" für gehörlos eingeführt.

Die Feststellung des Merkzeichens "Gl" setzt voraus, dass Gehörlosigkeit vorliegt.

Gl steht jedem Gehörlosen zu, unabhängig wann die Gehörlosigkeit eingetreten ist.
Gl steht jedem zu, der „nur" eine an Taubheit grenzende SH hat, sofern diese während der
Hörbahnreifung / Kindheit bestand.

Der leistungsberechtigte Personenkreis der hörgeminderten Menschen wurde unter Berücksichtigung der Möglichkeit des Spracherwerbs und der Sprachverständlichkeit vom Gesetzgeber eingeschränkt.

Anspruchsberechtigt sind:

Quelle: sbv Aktuell online, Ausgabe März 2014, (Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen NRW e.V.)
Teilhaberecht für Menschen mit Behinderung
Am 17. Februar 2014 fand die erste Veranstaltung der Beauftragten der Bundesre-gierung für die Belange behinderter Menschen (BBB), Verena Bentele, statt. Das Bundesteilhabegesetz war Thema dieses Treffens im Berliner Kleisthaus. An diesem Treffen nahmen die Landesbehindertenbeauftragten (LBB) teil: Norbert Killewald (NRW), Irmgard Badura (Bayern) und Stephan Pöhler (Sachsen).

Verena Bentele_1In der 18. Wahlperiode ist Verena Bentele die neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Ihr gesetzlicher Auftrag:

Die Behindertenbeauftragte wird vom Bundeskabinett jeweils für die Dauer einer Legislaturperiode bestellt. Ernennung und Aufgaben sind seit dem 1. Mai 2002 durch das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz, BGG) geregelt. Der beauftragten Person steht ein mit hauptamtlichen Mitarbeitern besetzter Arbeitsstab zur Seite, der sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt

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