Die CIV NRW News online

Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Jeder Vierte fürchtet, wegen fehlender Informationen nicht den richtigen Arzt zu finden
Die Mitglieder der DCIG werden auch dieses Jahr wieder Ärzte besuchen und im "Dialog auf Augenhöhe" Fragebögen mit dem Arzt bearbeiten. 2018 sind es die Radiologen, die zum MRT mit CI befragt werden. Passend hierzu wurde nun eine Studie der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht.
Wie gut ist mein Hausarzt im Vergleich zu anderen? Ist dieser Orthopäde oder Frauenarzt spezialisiert und erfahren genug, um meine Krankheit gut zu behandeln? Achtet man in der Praxis auf Hygiene, sind alle nötigen medizinischen Geräte vorhanden?
Bisher findet man als Patient vor dem Gang in die Arztpraxis kaum Antworten auf solche Fragen. Arztsuchportale mit solchen Informationen wären in Deutschland umsetzbar, viele Daten sind vorhanden. Aber: Es fehlt der politische Wille und ein Gesamtkonzept.

DGHNO KHC-Kongress: Hörverlust im Alter – ein bislang unterschätztes Risiko
Wenn sie unbehandelt bleiben, können Hörstörungen dazu führen, dass Menschen im Alter stürzen, vereinsamen oder ihre geistigen Fähigkeiten nachlassen. Eine Pilotstudie, die auf der 89. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) in Lübeck vorgestellt wird, hat gezeigt, dass eine Versorgung mit einem Cochlea-Implantat nicht nur die Lebensqualität der Senioren verbessert, sondern auch die kognitiven Leistungen.

IVAM„Deep Learning“ und „Künstliche Intelligenz“ – Hightech-Implantate sind Thema beim 12. COMPAMED Frühjahrsforum

Das jährliche COMPAMED Frühjahrsforum ist der Expertentreffpunkt für Entwickler, Produzenten und Anwender aus der medizinischen Praxis. Die kommende Veranstaltung am 3. Mai 2018 am Flughafen Frankfurt wird neue technische Möglichkeiten für Implantate in der Medizintechnik näher beleuchten.

Die Entwicklungen in der Mikrosystemtechnik eröffnen im Bereich Implantate neue Möglichkeiten. Durch die Kombination von Miniaturisierung und Digitalisierung entstehen immer mehr neue und verbesserte Produkte. Implantate haben die Aufgabe, Körperfunktionen zu kontrollieren, zu übernehmen oder zu steuern, Medikamente zu dosieren oder die medizinische Betreuung zu vereinfachen. Neueste Technologien ermöglichen eine Vielzahl präziser und einzigartiger Anwendungen und werden bei Stents und Gefäßprothesen, Cochlea- und Retina-Implantaten sowie bei Defibrillatoren, Medikamentendosiersystemen oder neurochirurgischen Implantaten eingesetzt.

Die Nationale Informationsplattform Medizintechnik, Medizintechnologie.de, präsentiert sich ihren Nutzerinnen und Nutzern seit dem 1. März 2018 in neuem Design und mit neuen Funktionalitäten. Die Plattform ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und soll insbesondere kleine und mittlere Medizintechnikunternehmen umfassend informieren und unterstützen.

Was tut sich in der medizintechnischen Forschung und Entwicklung? Welche medizinischen und technologischen Trends prägen die Gesundheitsversorgung? In welchen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen sich die Unternehmen der Medizintechnikbranche behaupten? Was müssen sie im Zuge der neuen europäischen Medizinprodukterichtlinie beherzigen?

EQUIFit – Patientengerät  GEDmbHViele Menschen werden von Schwindelgefühlen geplagt. Wie stark diese sind, kann der Arzt bisher nur per Augenmaß bestimmen. Das neuartige System EQUIVert erlaubt nun erstmals objektive Schwindel-Diagnosen. Eine weitere Besonderheit: Über EQUIVert können Patienten ihr Gleichgewicht jederzeit trainieren – sicher, wirkungsvoll und unkompliziert.

Der Boden scheint zu schwanken, alles dreht sich – Schwindel ist nach Schmerzen der zweithäufigste Grund, der Patienten in die Behandlungszimmer von Allgemeinmedizinern treibt. Bislang sind jedoch sowohl die Diagnose als auch die Behandlung schwierig. Der Arzt bittet den Patienten, mit geschlossenen Augen entweder ruhig stehen zu bleiben oder auf der Stelle zu gehen – und beobachtet ihn dabei. Die Diagnose ist also keineswegs objektiv. Um den Schwindel einzudämmen, hilft vor allem Training, Training und nochmals Training. Doch bislang ist dies meist auf die Praxisräume des Arztes beschränkt, es mangelt an effektiven Systemen, die ein sicheres und zielführendes Üben in den eigenen vier Wänden erlauben.
Bild: EQUIFit – Patientengerät / GEDmbH

 

Ohrknall civ nrwSilvesterknaller dürfen seit 2010 die doppelte Menge an Sprengstoff enthalten wie zuvor – das Pfeifen im Ohr ist vorprogrammiert.

Jedes Jahr zu Silvester werden traditionell Raketen und Böller gezündet, oft in nächster Nähe zum Körper. Dies kann nicht nur zu Verletzungen an Händen und Gesicht, sondern auch zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Hörvermögens führen. Ein einzelner, impulsartiger Knall kann eine Lautstärke von mehr als 150 Dezibel erreichen – ähnlich wie ein in 30 m Entfernung startender Düsenjet.

tabelle_grafikIm Jahr 2015 haben rund 32.600 Personen Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben im Bereich der beruflichen Wiedereingliederung bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Im Jahr 2010 waren es 27.700. Die Anerkennungsquote ist bei den Anträgen zugleich leicht von 78 Prozent auf 81 Prozent gestiegen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Von links: Wolfgang Görtz von MR:comp, Projektingenieurin M.Sc. Karina Schuller (OTH Amberg-Weiden), Projektleiter Prof. Dr. Ralf Ringler (OTH Amberg-Weiden) und Dr. Jörg Seehafer von MR:compMit Herzschrittmacher oder Hüftimplantaten ins MRT (Magnet-Resonanz-Tomografie)? Viele Implantate sind für eine MRT-Untersuchung geeignet, aber nicht jedes. Häufig darf aus Sicherheitsgründen keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden, denn durch die starken Magnetfelder kann die Elektronik der Geräte ernsthaft beeinträchtigen oder im schlimmsten Fall den Patienten durch die Kraftwirkung, die auf das Implantat wirkt, verletzen. Für die Prüfung, ob ein Implantat für MRT-Untersuchungen geeignet ist, und damit eine sichere Untersuchung bei Implantat-Trägern gewährleistet werden kann, hat die OTH Amberg-Weiden im Rahmen eines Forschungsprojekts neue Testmethoden entwickelt.

mehr Geld, weniger bürgernah und qualifiziert

Stellungnahme zum Monitor-Patientenberatung-2016 der neuen Sanvartis-UPD

„Wir haben uns vorgenommen, die Patientenberatung noch bürgernaher zu gestalten, bei hervorragender Erreichbarkeit und einer auf allen Wegen qualifizierten Beratung. 2016 haben wir gezeigt, wie wir dieses Versprechen einlösen.“
Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der UPD
Mit dieser Aussage im vorgelegten UPD-Monitor-Patientenberatung-2016 versucht der Geschäftsführer der neuen Sanvartis-UPD, den Neustart der UPD 2016 und die umstrittene Vergabe-Entscheidung von Gernot Kiefer (GKV-SV) und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann nachträglich zu rechtfertigen und zu beschönigen.

Hallo miteinander,

die Aktion ‚Patienten informieren Ärzte‘ hat uns gezeigt, wie sehr wir uns auf Euch verlassen können und wie viel Freude es macht, mit Euch zusammenzuarbeiten. Deshalb möchte ich Euch heute zu einer anderen Aktion einladen, bei der unsere Mitarbeit und Meinung als Betroffene und Eltern von CI-Kindern gefragt ist.

Vielleicht wisst Ihr, dass die Spielregeln rund um die CI-Versorgung durch eine Leitlinie beschrieben sind. Da diese Leitlinie v.a. von Medizinern geschrieben ist, steht dort viel über die Operation – und wenig über alles andere, was für uns Patienten bzw. Eltern mindestens genauso wichtig ist.

Das aktuelle Blutbild liegt beim Hausarzt, die letzte Röntgenaufnahme beim Radiologen und die täglich gemessene Herzfrequenz auf dem Fitness-Armband. Damit Patientinnen und Patienten künftig selbst ihre Gesundheitsdaten zusammenführen und verwalten können, entwickeln IT-Experten des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) derzeit die Gesundheitscloud. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter:

Mehr als jeder zehnte Patient sucht innerhalb eines Jahres einen Hausarzt aufgrund von Schwindelgefühlen auf. Bei den über 70-Jährigen klagt jeder dritte darüber und sogar jeder zweite Patient der über 80-Jährigen. Schwindel beeinträchtigt vor allem ältere Menschen in ihrer Lebensqualität und kann zu sozialem Rückzug führen. Auf der 88. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) diskutieren Experten die Bedeutung der ausführlichen Anamnese bei Schwindelgefühlen, für die im Arbeitsalltag oft zu wenig Zeit bleibt. Denn richtig diagnostiziert, lassen sie sich meist gut therapieren.

Staubsaugertest im Akustiklabor M. Koch / EAH JenaJenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs
14. Jenaer Akustik-Tag an der Ernst-Abbe-Hochschule mit Referenten aus der Wissenschaft, Medizin und der Wirtschaft

Am 26. April fand der inzwischen schon traditionelle Jenaer Akustik-Tag in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule statt. Ab 13.00 Uhr waren, neben Fachleuten und Hochschulangehörigen, auch alle Interessierten am Thema „Akustik“ eingeladen.

In fünf Vorträgen vor circa 80 Teilnehmern wurden Fragen gesundheitlicher Folgen von Lärm, der Geräuschreduktion, der Lärmwirkung und weitere Einflussbereiche der Akustik behandelt.

Klinge PharmaTag gegen Lärm am 26. April 2017 - für mehr Lärmschutz und Lärmbewusstsein auch bei Tinnitus
- Innerer Lärm: 10 Millionen Deutsche erkranken pro Jahr neu an Tinnitus, bei 340.000 wird der Ton chronisch[1]
Im Alltag mit Baulärm, klingelnden Telefonen und Stimmengewirr wünschen sich viele Menschen Stille. Unter dem Motto "Akustische Vielfalt" des 20. Tags gegen Lärm am 26. April 2017 macht die DEGA e.V. mit zahlreichen Aktionen auf äußere Lärmquellen aufmerksam und zeigt, wie Lärmschutz gelingen kann. Betroffene von chronischem Tinnitus hören jedoch auch bei äußerer Stille den inneren Lärm, dem sie nicht entfliehen können. Auch ihre Ohrgeräusche bieten eine akustische Vielfalt. Sie sind individuell verschieden und haben viele mögliche Ursachen. Woher kommt Tinnitus? Und was können Betroffene gegen den inneren Lärm tun und - trotzdem - Ruhe finden?

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