Die Verbandszeitschrift des CIV NRW e.V.
Unsere Seminare

Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Sa Dez 15 @12:00 -
Weihnacht im CIV NRW

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> eistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
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Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Artikel HirnstammimplantatBei der NF II kann nach der operativen Entfernung der Tumore kein Cochlea-Implantat mehr eingesetzt werden, da der Hörnerv nicht mehr stimulierbar ist. Seit 1992 ist ein so genanntes Hirnstamm-Implantat im klinischen Einsatz. Damit gelingt es, die Hörbahn direkt elektronisch am Eintritt in das Hirn (am Hirnstamm) zu stimulieren.

Das Implantat basiert auf der bisherigen Technologie der Cochlea-Implantate und besteht aus einem unter der Haut verankerten Gehäuse, in welchem sich die Elektronik befindet, sowie den 21 Elektroden, die auf einem 3 mm x 8 mm großen Silikonträger verteilt sind. Nach Entfernung des Hirntumors wird in der gleichen Operation das Implantat eingesetzt und der Elektrodenträger auf die Hirnstammoberfläche platziert.

Nach sechs bis acht Wochen wird der Sprachprozessor angepasst. Dieser besteht - ähnlich einem Hörgerät - aus dem Mikrophon, dem Batteriefach und der Elektronik zurkrankh2 Sprachkodierung. Das Signal wird dann durch die Haut auf das Implantat übermittelt und stimuliert nun die Elektroden am Hirnstamm. Während der einzelnen Anpassschritte werden die Oberflächenelektroden einzeln zugeschaltet und aufeinander abgestimmt.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass bei den meisten Patienten Hörwahrnehmungen ausgelöst werden und auch Tonhöhenunterschiede wieder möglich sind. Dadurch sollen für diese ertaubten Patienten Umweltgeräusche wieder wahrnehmbar werden und die Sprachverständlichkeit, welche sonst ausschließlich über das Lippenablesen erfolgt, weiter verbessert werden.

Textauszug

Autoren

Dr. Franziska Maser,
Prof. Dr. med. Thomas Lenarz

Medizinische Hochschule Hannover

Unsere Förderer

Gefördert im Rahmen des §20h SGBV von den Krankenkassen/-verbänden in  NRW
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Aktiv in der Patientenbeteiligung in NRW, im Beirat KSL MSi, in der GSH NRW
und natürlich für die CI- SHGn in NRW

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