Am 08.11.2016 fand die Eröffnung der Koordinierungsstelle für Kompetenzzentren „Selbstbestimmt leben in Nordrhein-Westfalen“. Der Vorstand des CIV NRW e.V., vertreten durch Heinz Josef Thiel und Franz Poggel fand sich ebenfalls zur Eröffnung im Gelsenkirchener Wissenschaftspark ein.

Der Aufbau von 6 Kompetenzzentren soll die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden unterstützen. Außerdem soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Belange dieser Menschen erhöht und das inklusive Bewusstsein in Politik und Gesellschaft weiter gestärkt werden. Die Koordinierungsstelle in Gelsenkirchen unterstützt die Kompetenzzentren bei ihrer täglichen Arbeit, organisiert einen kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer, berät die KSL bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und steht für Auskünfte rund um die Kompetenzzentren (KSL) zur Verfügung.

Neben der Koordinierungsstelle in Gelsenkirchen gibt es Kompetenzzentren in Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Münster und Bielefeld.

Auch am 28.11.2016 waren Franz Poggel und Heinz-Josef Thiel in Essen im Haus der Technik (HdT) vor Ort zur Auftaktveranstaltung zum Aufbau des NRW-weiten Kompetenzzentrums „Selbstbestimmt leben“.
Prioritäre Ziele der Kompetenzzentrum für 2017 wurden in einer Reihe von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion unter dem Begriff „Inklusion und Teilhabe“ erörtert und dargestellt. Eine Arbeitsteilung und Organisation ist funktionell zu erstellen. Als Grundlage dazu soll eine Studie von Prof. Dr. Kaul von der Universität zu Köln dienen.

In NRW gibt es ca. 12.000 gehörlose Menschen. Schwerhörig sind  ca. 3,5 Millionen Personen. Hochgradig schwerhörig bis ertaubt sind etwa 280.000 Personen, taubblind ca. 1.900 Betroffene.

Die Kompetenzzentren werden die Entwicklung der Vernetzung koordinieren. Empfohlen werden Beratung, Vermittlung, sowie Information und Aufklärung.

Zielgruppen der KSL werden Betroffene, Entscheider und Multiplikatoren sein. Für den Bereich Hören wird Frau Doris Bednarek zuständig sein, die selbst nur gebärdensprachlich kommuniziert. Für Schwerhörige und CI – Träger, die nicht die Gebärdensprache beherrschen, entstehen hier schon im Vorfeld Probleme bei der Kommunikation. Es ist zu hoffen, dass hier nachgebessert wird.

Leider war die Beauftragte der NRW-Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung krankheitsbedingt nicht anwesend.

Das Fachgespräch „Versorgungssituation von Menschen mit Sinnesbehinderungen mit Demenz“ fand am 30.11.2016 in der Humanwissenschaftslichen Fakultät der Universität zu Köln statt.

Ziel dieses Fachgesprächs ist es zu erheben, welchen spezifischen Bedarf Menschen mit Sinnesbehinderungen im Falle einer Demenzerkrankung haben und wie dieser gedeckt werden kann. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Kompetenzzentrums für gehörlose Menschen im Alter hat die Universität zu Köln, Univ.-Prof. Dr. Thomas Kaul die Durchführung übernommen.

Bei der Diskussion der Bedarfe in Bezug auf die Angebote standen Beratung (z.B. Pflegeberatung, Demenzberatung), Information und Aufklärung (z.B. zu den Themen Pflege, dementielle Erkrankungen) sowie Wohnen (z.B. stationäre und ambulante Pflege) im Mittelpunkt.

Der CIV NRW e.V. stellte für die Diskussion eine FM-Anlage zur Verfügung. Der Schriftführer des CIV NRW e.V., Heinz-Josef Thiel beteiligte sich rege an der Diskussion.

CIV NRW e.V. - Quelle: Heinz Josef Thiel

Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok