Haus WittenDer Wittener Kreis traf sich am 01.12.16 zur 92. Sitzung der Gesundheitsselbsthilfe NRW im Haus Witten. An der informativen Sitzung nahmen auch die Vorstandsmitglieder des CIV NRW e.V., Franz Poggel, Heinz Josef Thiel und Peter Hölterhoff teil. Die Moderation der Sitzung wurde von Volker Runge übernommen, der mit seiner sehr leisen Sprechweise leider nur schwer zu verstehen war. Einige TOPs wurden in der Reihenfolge verschoben aber alle Punkte konnten abgearbeitet werden.
Gisela Schulz und Wolfram Schlums berichteten von der konstruktiven Krankenkassensitzung vom 27.10.16 und hoben das gute Verhältnis zu den Kassenvertretern hervor. Einen großen Raum nahm die Informationsvermittlung zu der Pauschalförderung ein.


Im TOP 4, erklärte Stefan Sauerländer vom PariDienst wichtige betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte, die in Vereinen und Verbänden zu beachten sind. Haushaltsplanung, Buchführung und Liquiditätsrechnung wurden vorgestellt. Stefan Sauerländer zeigte häufig gemachte Fehler in der betriebswirtschaftlichen Vereinsführung auf. Fehlende Geschäftspläne, keine klaren Zielvorgaben und Aufgabenverteilungen, kein Informationsfluss innerhalb des Vorstandes, keine Protokolle und keine Transparenz waren nur einige Fehler- Punkte.
Nach der Mittagspause erfolgten Berichte des erweiterten Sprecherkreises vom Treffen mit dem MDK und dem politischen Herbstgespräch mit Barbara Steffen, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.Haus Witten
Der TOP 8, Öffentlichkeitsarbeit, wurde auf Wunsch von Harald Wiegand vorgezogen, da er noch einen weiteren Termin hatte. Harald Wiegand ist Journalist und macht die Pressearbeit für den Paritätischen. Er meint, dass es ein längerer Weg ist, um den Paritätischen und seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Katharina Benner berichtete aus dem Landesverband des Paritätischen NRW und auch über Anstoß 2016 und den damit verbundenen fachpolitischen Themen. Hier wurde das gesellschaftspolitische Thema angesprochen, das dieses Jahr im Mittelpunkt stand. Was können Wohlfahrtsverbände gegen den Rechtsruck ausrichten und wie kann eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft erhalten werden?
Heinz Josef Thiel formuliert es so: Was tun wir für die Mitte der Gesellschaft, um so die Ränder links und rechts zu schwächen?
Der Punkt Verschiedenes bildete das Schlusslicht der TOPs und Volker Runge konnte dann die Sitzung beenden und verabschiedete die Teilnehmer.
Text und Bilder: CIV NRW News