Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Sa Apr 27 @10:00 - 17:00
Erlebnisreise Schwerhörigkeit
Sa Mai 04 @10:00 - 17:00
Mal Dich Frei - Workshop Malen
Sa Mai 11 @08:00 - 17:00
Mitgliederversammlung 2019

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> leistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
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Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)84 Prozent der Bundesbürger halten Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig / Wanka: "Wir wollen Technik stärker auf Patienten ausrichten"

84 Prozent der Bundesbürger halten die Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig oder sehr wichtig. 90 Prozent könnten sich sogar vorstellen, sich bei einer schwerwiegenden Erkrankung ein digitales Implantat einsetzen zu lassen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt hat. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung und startet heute zwei neue Innovationscluster, in denen intelligente Prothesen und Orthesen (äußeres Hilfsmittel zur Unterstützung des Körpers) sowie neue interaktive Mikroimplantate erforscht werden.

"Interaktive Medizintechnologien helfen Menschen nach einer Krankheit, einem Unfall oder im hohen Alter dabei, wieder ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir müssen bei allem wünschenswerten technischen Fortschritt aber darauf achten, dass gerade im Medizinbereich die Digitalisierung mit einem hohen Maß an Datenschutz und mit leichter Handhabung für Menschen jeden Alters verbunden ist. Darauf richten wir unsere Forschung aus", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Weitere Ergebnisse der Umfrage sind, dass 78 Prozent der Bundesbürger es grundsätzlich sinnvoll finden, wenn in Zukunft häufiger digitale Technologien für die medizinische Behandlung von weit verbreiteten Erkrankungen wie Diabetes oder Asthma eingesetzt würden. Etwas mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Befragten könnten sich vorstellen, ihre selbst ermittelten Gesundheits- oder Fitnessdaten auch an ihren Arzt oder Physiotherapeuten weiterzugeben. Erst 44 Prozent wären bereit, Routineuntersuchungen bei ihrem Hausarzt auch per Videotelefonie vornehmen zu lassen.

In beiden Innovationsclustern zur interaktiven Medizintechnik entwickeln Partner aus Industrie, Wissenschaft und Kliniken in den nächsten fünf Jahren gemeinsam innovative digitale Medizinprodukte. Das Innovationscluster INOPRO forscht an intelligenten Prothesen und Orthesen, die sich aktiv auf die Bedürfnisse des Menschen einstellen können und eine intuitive Kommunikation ermöglichen. Ein Fokus der Arbeiten wird dabei auf fühlenden Prothesen liegen, die Berührungen erfassen und entsprechende Tastsignale an die Patienten weitergeben können.

Die Forscherteams des Innovationsclusters INTAKT arbeiten an neuen interaktiven Mikroimplantaten. Sie sollen etwa einen Tinnitus durch eine gezielte neuromuskuläre Stimulation unterdrücken, die Therapie von Funktionsstörungen des Verdauungstrakts unterstützen oder Greiffunktionen der Hand wieder herstellen. Eine zentrale Anforderung an die neuen Produkte ist der lebenslange Verbleib der Implantate im Körper. Optimale Biokompatibilität, hohe Betriebssicherheit und stabile Energieversorgung sind hier die technischen Herausforderungen.

"Mit den beiden Innovationsclustern setzten wir neue Maßstäbe in der Erforschung und Entwicklung von Präzisionsimplantaten, Prothesen und Orthesen. Wir wollen, dass Technik einen noch größeren Nutzen für den Menschen entfalten kann", so Wanka. Rund 19 Millionen Euro wird das BMBF in die zwei Innovationscluster investieren. Beide Themenfelder sind Teil des BMBF-Forschungsprogramms "Technik zum Menschen bringen", das von 2016 bis 2020 mit rund 350 Millionen Euro interaktive Technologien für ein besseres Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik fördert.

Unter den insgesamt 28 beteiligten Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Klinikbereich sind 13 kleine und mittlere Unternehmen. Die beiden Innovationscluster leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des deutschen Mittelstandes und der BMBF-Ziele im neuen Programm "Vorfahrt für den Mittelstand".

 

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