Mädchen wie die © Staatstheater HannoverInklusives Theaterstück hörender und gehörloser Akteure:
Inszenierung von „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover

Inklusion heißt, Menschen willkommen zu heißen und niemanden auszuschließen. Ein Theaterstück des Jungen Schauspiels Hannover, das von hörenden und gehörlosen Akteuren gespielt wird, feiert am 12. Januar im Ballhof Zwei Premiere. In der Inszenierung von „Mädchen wie die“ wird das gleichnamige Stück des kanadisch-britischen Autors Evan Placey sowohl in Laut- als auch in Gebärdensprache aufgeführt. Anliegen der Theaterschaffenden ist es, das hörende und das gehörlose Publikum zu erreichen, ihnen Anlass zum gemeinsamen Theatererlebnis sowie zu gegenseitigem Kennenlernen und Austausch zu geben. Ermöglicht wurde die Aufführung auch durch die Unterstützung von Cochlear Deutschland und der Hörregion Hannover. Cochlear engagiert sich vielfältig im Rahmen der Hörregion.

1. Bochumer Musikworkshop am  CI-Zentrum Ruhrgebiet Bochum im Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals
Musik empfinden sehr viele CI-Träger nicht mit dem gewünschten Genuss. Dies ist umso deutlicher, wenn Musik aus früher hörenden Zeiten erinnerlich ist.
Dies ließ das Team des CI-Zentrums Ruhrgebiet in Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Dazert nicht ruhen und organisierte den 1. Bochumer Musikworkshop. Über 30 erwachsene CI-Träger nahmen die Gelegenheit wahr, sich in Theorie und Praxis einen Tag lang zu informieren.
Die aus den USA angereiste Musiktherapeutin der Fa. MED-EL, Frau Johanna Pätzold, selbst CI-Trägerin, legte den Schwerpunkt ihrer Vorträge auf Tipps für Einsteiger zum Genießen von Musik unterschiedlichster Richtungen.

im Test - Cinema Connect SystemViele Hörgeschädigte gehen nur selten ins Kino oder Theater.
Der Grund liegt auf der Hand oder besser im Ohr. Sprache zu verstehen ist in dieser Umgebung nur möglich, wenn entsprechende FM- oder Induktions-Anlagen für Hörgeschädigte im Zuschauerraum vorhanden sind. Doch den Aufwand scheuen viele Betreiber immer noch und auch die Übertragungsqualität ist nicht immer optimal. Ohne Anlagen wird das Verstehen allerdings zur Tortur, erst recht, wenn das Publikum auf das Geschehen auf der Leinwand oder auf der Bühne reagiert und damit der Störschall ansteigt.
Die Firma Sennheiser verspricht nun mit den CinemaConnect System Abhilfe.

BegrüßungDie Chefredaktion der CIV NRW News folgte einer Einladung des Hörzentrums in Düsseldorf und nahm die Gelegenheit wahr, um das Hörzentrum näher kennenzulernen. Das Hörzentrum Düsseldorf (HZD) ist eine Einrichtung der Universitäts-HNO-Klinik. Das Gelände der Uniklinik ist sehr groß und somit gestaltete sich das Finden des Gebäudes etwas schwierig, das Parken noch schwieriger. Im September 2014 ist die HNO-Klinik in das neue Zentrum für operative Medizin II (ZOMII) eingezogen.

Fotos: Philipp DanzPoetry Slams sind überall zu einer modernen poetischen Ausdrucksform geworden: Man trägt eigene Texte vor und kämpft um die Gunst des Publikums. Gebärdensprachen bieten völlig neue Dimensionen dieser Poesie. Anders als in den USA hat sich diese Poesieform in Deutschland leider noch nicht etabliert. In Essen allerdings fand jetzt der 4.Deaf Slam Wettbewerb in Folge statt – das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit des Jugendzentrums EMO mit dem Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg für Hörgeschädigte.

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