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gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Pilot-Projekt „Vernetztes Hören - vernetz-tes Münster“ (Foto: ReSound) Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster, besuchten gestern die deutsche Firmenzentrale des Hörgeräte-Herstellers GN ReSound in Münster Coerde. GN ReSound ist der weltweit führende Hersteller für smarte Hör-geräte – medizintechnische Spitzenprodukte mit optimaler Anbindung an iPhone, iPad oder Samsung Galaxy. Auf dem Treffen informierte Joachim Gast, Geschäfts-führer von GN ReSound Deutschland, über die erfolgreiche Entwicklung, die das Unternehmen in den zurückliegenden Jahren insbesondere auch in Deutschland verzeichnen konnte. Weiterhin gab Joachim Gast seinen Besuchern Einblick in ein Pilot-Projekt zur Hörgeräte-Vernetzung im öffentlichen Raum, das am Standort Münster entsteht, und für das Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderung tatkräftige Unterstützung zusagten. Nicht zuletzt bot der Gastgeber auch einen Ausblick auf den bevorstehenden Auftritt des Unternehmens im Rahmen der Internationalen Funkausstellung IFA ab 2. September in Berlin.

Bild: Wollen beim Pilot-Projekt „Vernetztes Hören - vernetztes Münster“ tatkräftig zusammenarbeiten – Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, Joachim Gast, Geschäftsführer von GN ReSound Deutschland, und Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster (von re. nach li.) (Foto: ReSound)

Die smarten Hörgeräte von ReSound sind technologisch weltweit führend. Sie bieten Anbindungen an iPhone, iPad oder Smartphone via Bluetooth 4.0. und erweitern technische Hörhilfen um grundsätzlich neue Funktionen. Nach der sachkundigen Anpassung durch den Hörakustiker kann der Nutzer sein Hörerleben über eine App jederzeit individuell steuern. Jeder Sound – Telefonate, Musik, Navigationsansagen u. v. m. – wird vom Mobilgerät in die Hörgeräte gestreamt; bei iOS-Geräten sogar ganz ohne Zubehör-Clip. Ebenso können akustische Signale von TV, Musikanlage, Computer, ein Vortrag, eine Predigt u.v.m. über Funkzubehör in beide Hörgeräte übertragen werden.

Beeindruckt von der neuesten audiologischen Technik zeigte sich auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe: „Es ist phantastisch, welche Möglichkeiten und Chancen diese winzigen Hörprodukte schwerhörigen Menschen bieten. Diese smarten Systeme sind nicht nur in der Lage, ein gemindertes Gehör bestmöglich auszugleichen. Sie verhelfen ihren Trägern auch zu uneingeschränkter Teilhabe an der modernen, vernetzten Kommunikationswelt.“

Doch nicht allein die innovativen Medizinprodukte beeindruckten die Besucher: „In den zurückliegenden Jahren hat GN ReSound hier in Münster eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben“, so Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster. „Das Unternehmen hat seine Position auf dem deutschen Markt gefestigt und erheblich ausbauen können. Es wurden zahlreiche neue, qualifizierte Mitarbeiter eingestellt.
Und da der Erfolgskurs unvermindert anhält, werden aktuell weitere Mitarbeiter und Auszubildende gesucht.“

OB und Wirtschaftsförderung sagen tatkräftige Unterstützung für Pilot- Projekt „Vernetztes Hören – vernetztes Münster“ zu

Schon heute bietet die von ReSound entwickelte Technologie zur Hörgeräte- Vernetzung ihren Nutzern ein erhebliches Plus an gesellschaftlicher Teilhabe und Lebensqualität. Doch damit noch nicht genug:

„Die Möglichkeiten unserer smarten Hörgeräte sind noch lange nicht ausgeschöpft“, so Joachim Gast, Geschäftsführer von GN ReSound Deutschland, während des Treffens. „Zukünftig wird es mehr und mehr Hörgeräte-Vernetzung im öffentlichen Raum geben. Man checkt am Flughafen ein und bekommt Sicherheitshinweise sowie die Ansagen für den eigenen Flug klar verständlich in die Hörgeräte übertragen. Ebenso komfortabel wird man im Kino den Sound des Films und in der Kirche die Stimme des Predigers empfangen oder im Museum akustische Informationen zu Exponaten abrufen können... Techno-logisch können wir all das schon heute umsetzen. Und praktisch werden wir es Hörakustikern sowie der breiten Öffentlichkeit schon bald mit unserem Pilot-Projekt erlebbar machen – und zwar hier, an unserem Standort Münster.“

Unterstützt wird das Pilot-Projekt „Vernetztes Hören – vernetztes Münster“ auch von Oberbürgermeister und Stadt. „Wir freuen uns sehr, dass dieses wegweisende Projekt, das hörgeschädigten Menschen zu einem deutlichen Plus an gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen wird, hier in Münster entstehen soll“, so noch einmal Markus Lewe. „Wir werden dieses Projekt nach Kräften unterstützen, etwa auch helfen, weitere geeignete Partner bzw.
Einrichtungen aus öffentlichem Leben und Verkehr, Kultur, Bildung und kirchlichem Leben zu finden.“

Pressemitteilung von GN ReSound Deutschland

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