Innovatives, nicht-implantierbares System wird MED-ELs Portfolio an Hörlösungen erweitern

Innsbruck, 15. Juli 2016 – MED-EL hat den Kauf des Adjoin Knochenleitungssystems von der
schwedischen Medizinproduktefirma Otorix bekanntgegeben. Das System ist eine neuartige,
nicht-implantierbare Lösung für Schallleitungshörverlust*. MED-EL wird mit diesem Produkt sein
bestehendes Angebot an Hörlösungen ausbauen und damit noch mehr Kandidaten mit Hörverlust
helfen können.
Das System besteht aus zwei Komponenten: einem selbstklebenden Adapter und einem
Audioprozessor. Die Komponenten werden diskret hinter dem Ohr getragen und sind einfach in
Handhabung und Wartung. Das System ist eine hervorragende Lösung für Menschen mit
Schallleitungshörverlust, die sich keiner Operation zur Nutzung eines Knochenleitungsimplantats
unterziehen können oder möchten. Durch diese Technologie kann Schall zum Innenohr geleitet
werden, ohne dass dafür starker Druck auf die Haut ausgeübt werden muss.
„Mein Ziel war es, das Feld der Knochenleitung voranzutreiben“, sagt Patrik Westerkull, Gründer
und CEO von Otorix. „Mit der Adjoin Technologie haben wir nun endlich eine nicht-implantierbare
Lösung für Knochenleitung, mit der für eine effektive und zuverlässige Schallübertragung kein
Druck auf die Haut nötig ist. Das Gerät ist angenehm zu tragen und optisch ansprechend. Ich
freue mich darauf, gemeinsam mit MED-EL an der Markteinführung dieses großartigen Produkts
zu arbeiten.“
Das neue Produkt wird die erste nicht-implantierbare Lösung von MED-EL sein. Die Firma bietet
bereits die breiteste Produktpalette an implantierbaren Hörlösungen an. Unter anderem zählt das
erste aktive Knochenleitungsimplantat – die BONEBRIDGE – zu MED-ELs Portfolio. Die neue
Kombination aus Technologie und Expertise im Sektor Knochenleitung wird MED-ELs Wachstum in
den Schlüsselmärkten unterstützen.
„Diese spannende Technologie wird eine wichtige Ergänzung unserer Produktpalette an
implantierbaren Lösungen, wie z.B. der BONEBRIDGE, sein“, so Dr. Ingeborg Hochmair, CEO von
MED-EL. „Sie füllt die Lücke einer nicht-implantierbaren Knochenleitungslösung, mit der kein
starker Druck auf die Haut nötig ist. Damit wird MED-ELs Mission, Hörverlust als Barriere für
Kommunikation und Lebensqualität zu überwinden, zusätzlich sehr gestärkt.“
Erste klinische Versuche waren sehr erfolgreich. Die Entwicklung des Produktes wird
weitergeführt und die Markteinführung soll 2017 erfolgen.

PM MedEl