Die CIV NRW News online

Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Im Rahmen einer Einweihungsfeier in den Räumlichkeiten der Westdeutschen Zeitung in Wuppertal-Elberfeld wurde am 21.03.2018 das Bergische Hörzentrum Wuppertal (BHZW) ins Leben gerufen.
Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Götz Lehnerdt, dem Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, sollen den Patienten im Bergischen Land zukünftig Diagnostik und Therapie bei jeglicher Form von Hörstörungen heimatnah am BHZW angeboten werden können.
Das BHZW wird zunächst an der St. Anna-Klinik in der Vogelsangstraße beheimatet sein, ab 2019 dann aber im Neubau der Hals-Nasen-Ohren-Klinik im Petrus-Krankenhaus in der Carnaper Straße.


Neben umfangreicher Hör- und Gleichgewichtsdiagnostik werden sämtliche operative Verfahren zur Hörrehabilitation angeboten. Hierzu zählen sowohl mittelohrchirurgische Eingriffe, teil- und vollimplantierbare Hörsysteme als auch Cochlea-Implantationen, aber auch Operationen von Tumoren an der seitlichen Schädelbasis.
Es bestehen zahlreiche Kooperationen, wie beispielsweise mit der Abteilung für Neurochirurgie des Bethesda-Krankenhauses in Wuppertal.
Des Weiteren wird eine ambulante Rehabilitation nach Cochlea-Implantation angeboten. Diese wird von Frau Lisa Wolff vom Regionalen Therapiezentrum Wuppertal geleitet, die sich als Logopädin auf die Behandlung von CI-Patienten spezialisiert hat.
Ihr zur Seite steht der erfahrende Akustiker-Meister Herr Sascha Kelz, der seitens der CI-Firmen in der Erst- und Folge-Anpassung geschult wurde.
Bereits seit 2013 werden an der St. Anna-Klinik regelmäßig Cochlea-Implantationen durchgeführt, im vergangenen Jahr 2017 waren es 15 Cochlea-Implantationen.
So gründete sich erfreulicherweise im vergangenen Jahr aus dem Kreise der hier operierten CI-Patienten die CI-Selbsthilfegruppe Wuppertal (Vorsitzende: Arno Überholz/Anke Redemann).
Seitens der Selbsthilfegruppen-Mitglieder wird der enge Kontakt zu den Mitarbeitern des Hörzentrums, der Rehabilitation und im weiteren Verlauf sehr geschätzt.
Eingangs erklärte der Leiter des Hörzentrums, Herr Prof. Lehnerdt, den Teilnehmern (Patienten, Ärzten, Mitarbeitern der Krankenkassen und weiteren Interessenten), die Beweggründe für die Schaffung des BHZW: „In unserer Klinik werden nicht nur traditionell sehr viele ohrchirurgische Eingriffe durchgeführt, gerade durch die steigende Anzahl an Implantaten in den vergangenen Jahren sind aber diagnostische und therapeutische Strukturen gewachsen, denen wir nun zum Wohle aller hörgeschädigten Patienten im Bergischen Land durch die Gründung des Hörzentrums in der Öffentlichkeit mehr Wahrnehmung verschaffen möchten.“

 

Zu den Gratulanten der Veranstaltung zählte auch der Vorsitzende der CI-Selbsthilfegruppe Wuppertal, Arno Überholz, der als Ansprechpartner für interessierte Besucher der Veranstaltung Kontakt zur Selbsthilfegruppe anbot.
Prof. Dr. med. G. Lehnerdt

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