Aktionswoche HörenIn Deutschland sind mindestens 13 Millionen Menschen hörgeschädigt. Schwerhörigkeit ist unsichtbar und die Auswirkungen werden oft unterschätzt. Dabei gibt es zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Dazu richtet das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung der Evangelischen Stiftung Volmarstein anlässlich seines 25jährigen Bestehens die Aktionswoche Hören aus. Sie findet von 20. - 24. Juni in seinem Zentrum "Im Hilingschen 15" in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund Landesverband NRW statt.

Eine ganzwöchige Sonderausstellung bietet Information und Ansprechpartner zu verschiedenen Bereichen des (Schwer-)Hörens an. In Vorträgen und Diskussionsrunden kommen Experten, viele davon selber betroffen, und professionelle Unterstützer praxisnah zu Wort:

- Montag 16 - 19.00 Uhr: unsichtbare Hürden in Ausbildung & Beruf und Möglichkeiten der Integration für Berufstätige, Vorgesetzte und Kollegen
- Dienstag 14:30 - 17:30 Uhr: Umgang mit hörgeschädigten Klienten im Gesundheitswesen sowie Wechselwirkung von Hörschädigung und Demenz
- Mittwoch 16 - 19:00 Uhr: Barrieren und Verbesserungen im Wohnbereich, interessant für Wohnanbieter und für die eigene private Wohnung.
- Donnerstag 16 - 19:00 Uhr: Inklusion im öffentlichen Raum - wie werden Angebote und Veranstaltungen hörgeschädigtengerecht, was sind die rechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen.
- Freitag 10 - 13:00 Uhr : Förderung von Kindern mit Hörbehinderung zum Beispiel in Regel-Kindertagesstätten.

Der Besuch ist kostenlos. Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0 23 35) 96 81-22 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Tagesveranstaltungen werden mit induktiver Höranlage und Schriftdolmetschern für ertaubte Menschen unterstützt. Wer Gebärdensprachdolmetscher benötigt, muss das bitte bis 3.Juni anmelden. Weitere Informationen unter http://ftb-esv.de/.