Die Verbandszeitschrift des CIV NRW e.V.
Unsere Seminare

Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Keine Termine

Der CIV NRW e.V.:

> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten
> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> eistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
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Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer

Der CIV NRW schaut über die Grenzen
Landesweites Projekt zur Umsetzung der Barrierefreiheit von Großveranstaltungen zieht Bilanz
„Barrierearme Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern“ - das Pilotprojekt (Träger: Haus der Begegnung Schwerin e.V.) zieht nach seiner 2. Sommersaison Bilanz. Recht erfolgreich schauen die beiden Projektmitarbeiter Kevin Weltzien und Katharina Rupnow zurück. Neben der laufenden Sensibilisierung und Aufklärung erhielten einige Veranstalter Unterstützung bei der Planung und Umsetzung im Hinblick auf barrierefreie Veranstaltungen.
„Der ein oder andere Veranstalter hat gut mitgezogen und so manches auch umgesetzt. Vorreiter sind dabei unsere Kooperationspartner die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und die Festspiele Wismar.“, sagt Kevin Weltzien. Beide Kultureinrichtungen haben vieles in Bewegung gesetzt, um allen Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Der dauerhafte Einsatz der Hörverstärkungsanlage ermöglicht Menschen, die ein Hörgerät tragen, das bessere Verstehen über mobile Empfangsgeräte. Von dieser Technik profitierten aber auch diejenigen, die generell nicht mehr so gut hören, ob Jung oder Alt.
Highlights waren das „Kleine Fest im großen Park“ der Festspiele M-V und die Theateraufführung „FAUST“ der Festspiele Wismar. Beide Veranstaltungen wurden von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt, was bei der Gehörlosen-Community gut ankam und so einmalig in Mecklenburg-Vorpommern war. Taktile Lagepläne, das Programm in Brailleschrift sowie der Einsatz der Hörverstärkungsanlage galten schon als „Standard“ und waren gesetzt. Die Festspiele Wismar boten zudem für blinde Menschen eine Audiodeskription an, welche eine detaillierte Beschreibung des Geschehens auf der Bühne ist. Im Vorfeld der barrierefreien Veranstaltung gab es eine „Touch-Tour“, in der blinde Menschen einerseits über die Bühne geführt wurden und andererseits Kostüme, Requisiten und die Künstler selbst unter die Lupe nehmen konnten. Fragen zu deren Rollen und die somit gute Zuordnung der jeweiligen Stimmen der Schauspieler war eine tolle Erfahrung für die Theaterbesucher. Für die Festspiele Wismar waren die Audiodeskription und die Touch-Tour eine Premiere, die die Erwartungen aller erfüllt hatten und in den nächsten Jahren fester Bestandteil der Produktion „Barrierefreiheit" sein werden.
So findet nächstes Jahr am 16.07.2017 um 17 Uhr in der St.-Georgen-Kirche Wismar die barrierefreie Aufführung vom „FAUST“ statt. Auch beim „Kleinen Fest im großen Park“ wird die Barrierefreiheit wieder in den Fokus gerückt. Der Vorverkauf beginnt bei beiden Veranstaltern Ende des Jahres. „Vor allem beim Kleinen Fest sollten die Besucher schnell sein, denn in diesem Sommer waren die Tickets so schnell wie noch nie vergriffen. Es wäre schade, wenn Betroffene keine Karten erhalten würden und die Darbietungen nicht genießen können. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Betroffene rechtzeitig vom Angebot erfahren, um ihre Reise zum Spielort zu planen“, so Weltzien.
Da nicht jeder etwas mit der „schweren“ Kultur anfangen kann, wurden weiterhin Veranstaltungen aus anderen Genres unterstützten. So freuten sich die Besucher des Mecklenburg-Vorpommern Tages in Güstrow, des „Rostock Rockt“ Musikfestivals und der Müritz-Saga über den Einsatz der beiden Projektmitarbeiter. Aber auch „kleinere
Veranstaltungen“ wie der Christopher-Street-Day in Rostock, die Eldenaer Jazz Evenings in Greifswald oder auch Jazz in Ludwigslust wurden nicht außer Acht gelassen.
„Jedoch ist die Arbeit für die Belange von Menschen mit einer Behinderung noch lange nicht erledigt. Weder Rollstuhlfahrer, noch gehörlose, ertaubte, schwerhörige oder blinde Menschen, sind im Jahr 2016 vollständig in die Gesellschaft inkludiert.“, so Kevin Weltzien. „Denn dazu zählt eben auch die Teilhabe an Veranstaltungen, Events und Konzerten, was ein wichtiger Bestandteil des sozialen Zusammenlebens und der persönlichen Entwicklung von Menschen mit einer Behinderung ist.“
Quelle: Haus der Begegnung Schwerin

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Gefördert im Rahmen des §20h SGBV von den Krankenkassen/-verbänden in  NRW
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und natürlich für die CI- SHGn in NRW

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