Welcome to Cochlea Implantat Verband NRW e.V.   Click to listen highlighted text! Welcome to Cochlea Implantat Verband NRW e.V. Powered By GSpeech

Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des
Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -

gemeinnütziger Selbshilfeverband in NRW

Der CIV NRW e.V.:

Der CI- Selbsthilfe Verband für NRW
> bildet ein Informationsforum für CI-Kandidaten

> kooperiert mit regionalen CI-Kliniken und Selbsthilfegruppen
> berät bei CI-SHG Neugründungen
> leistet Öffentlichkeitsarbeit mit der Forderung zur Barrierefreiheit aller Hörgeschädigten
> führt Seminare und Veranstaltungen durch
> absolviert viele weitere Aufgaben für Hörgeschädigte, CI-Träger und deren Angehörige

Der Verband

Cochlea Implantat Verband NRW e.V.

Sitz :
52531 Übach-Palenberg.
Amtsgericht Geilenkirchen Nr. 60400
Geschäftsstelle:
Herrenstr. 18
58119 Hagen

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 02374752186

Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Marion Hölterhoff, Vorsitzende,
Bettina Rosenbaum, stellv. Vorsitzende
Christel Kreinbihl, Schatzmeisterin
Peter Hölterhoff, Schriftführer

Nicht geschäftsführender Vorstand:
Rolf Gödde, Beisitzer
Bärbel Kebschull, Beisitzerin

Foto: Universitätsklinikum WürzburgErsatz für zerstörtes Gewebe aus dem 3D-Drucker gewinnt in der regenerativen Medizin zunehmend an Bedeutung. Die Qualitätskontrolle dieser Ersatzgewebe ist schwierig. Wissenschaftler aus Würzburg und Lübeck testen in einem neuen Forschungsprojekt potenzielle Techniken.

Neue Knorpel dank Biofabrikation

Neue Knorpel für Arthrose-Geschädigte, 3D-Modelle von menschlichem Gewebe oder Knochenersatz für Tumorpatienten – das alles ist durch neue 3D-Druck-Technologien individuell anpassbar. An die sogenannte Biofabrikation richten sich derzeit große Hoffnungen. Schon heute produzieren Spezialisten der regenerativen Medizin individualisierte Implantate und orthopädische Hilfsmittel. Und für die Zukunft erwarten sie vielfältige neue Einsatzmöglichkeiten, unter anderem in der Gewebezüchtung.

In klassischen Verfahren der Gewebezüchtung werden 3D-Gerüste mit Zellen besiedelt, um daraus Ersatz für irreparabel geschädigtes Gewebe reifen zu lassen. Im Unterschied dazu liefert die sogenannte Biofabrikation mit Hilfe neuester 3D-Drucktechniken aus Zellen und Gerüstmaterialien Strukturen, die dem natürlichen Gewebe im Aufbau nachgeahmt sind. Dadurch soll eine schnellere und bessere Ausbildung von funktionalem menschlichem Gewebe erreicht werden.

Allerdings: „Die Biofabrikation steckt als Forschungsfeld noch in den Kinderschuhen. Dem hohen Potenzial und ersten Erfolgen mit einfachen Strukturen stehen grundlegende Herausforderungen gegenüber“, sagt Professor Jürgen Groll. Dazu gehört beispielsweise die Tatsache, dass derzeit keine Methoden zur Charakterisierung der Strukturen sowohl direkt während des Drucks als auch während der Gewebereifung existieren.

Kontrolle im laufenden Druckprozess

Jürgen Groll ist Inhaber des Lehrstuhls für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde der Universitätsklinik Würzburg. In dem Forschungsprojekt „PhotonControl“ sucht er in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit Dr. Gereon Hüttmann vom Institut für Biomedizinische Optik der Universität Lübeck nach einem geeigneten Verfahren zur Qualitätskontrolle für künstliche Gewebeimplantate. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das Projekt im Rahmen seiner Förderinitiative „Wissenschaftliche Vorprojekte“ mit rund 240.000 Euro.

„Die Qualitätskontrolle während des Druckprozesses bedeutet eine große Herausforderung“, erklärt Jürgen Groll. Schließlich müssten diese Messungen zerstörungsfrei ablaufen und auf den Einsatz spezieller Marker verzichten. „Wir können beispielsweise keine chemischen Farbstoffe verwenden, da diese die Gewebereifung der gedruckten Konstrukte beeinflussen können“, so Groll.

Da die Druckzeiten bei der Biofabrikation zwischen wenigen Minuten bei sehr einfachen Konstrukten und teilweise Stunden liegen, und die Strukturen vergleichsweise groß sind, seien die Hauptanforderungen an die Messmethoden nicht kurze Messzeiten oder hohe Auflösung. Vielmehr gehe es darum, die relevanten chemischen, biochemischen und morphologischen Informationen zu erfassen. Wegen der teilweise langen Druckzeiten sei außerdem eine Charakterisierung bereits während des Druckens wünschenswert.

Mit zwei Techniken zum Erfolg

Zwei Techniken sind nach Ansicht der Wissenschaftler geeignet, diesen Anforderungskatalog zu erfüllen: die optische Kohärenztomographie (OCT) und die Raman-Spektroskopie (Raman). Beide Verfahren kommen ohne Farbstoffe als Marker aus und sind nicht invasiv, das heißt, sie schädigen das Gewebe nicht. In ihren Eigenschaften ergänzen sie sich gut: OCT ermöglicht eine strukturelle Bildgebung in Echtzeit und kann mechanische Eigenschaften quantitativ messen; Raman liefert molekulare Informationen zur chemischen und biochemischen Charakterisierung dreidimensionaler Gewebestrukturen.

Ziel des neuen Forschungsprojekts, das den Namen PhotonControl trägt, ist daher „die grundlegende Erforschung der Kombination der optischen Verfahren OCT und Raman zur Inprozesskontrolle beim 3D-Druck von Gewebemodellen und Gewebeimplantaten“, wie Jürgen Groll sagt. Dafür werden die beteiligten Forscher die von ihnen 3D-gedruckten Thermoplaste und Hydrogele zunächst mit klassischen Methoden und anschließend mittels OCT und Raman untersuchen.

Die Ergebnisse dieser Arbeit könnten in ein thematisch weiterführendes Verbundprojekt münden, in dessen Mittelpunkt die Umsetzung in eine Systemlösung aus optischen Messverfahren wie OCT und Raman und 3D-Drucktechnologie steht. Damit soll es möglich sein, Druckprozesse zu steuern, regeln und überwachen sowie die lebenden Zellen in diesen Produkten zu kontrollieren.

Bild: Vorläuferzellen des Stütz- und Bindegewebes (z.B. Knochen, Knorpel, Muskel, Bändern, Sehnen) auf einem Konstrukt aus biologisch abbaubarem Kunststoff.

Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg Foto: Universitätsklinikum Würzburg

CIV NRW e.V

CIV NRW Logo

Geschäftsstelle: Herrenstr. 18, 58119 Hagen - Beratungstermine nach Vereinbarung unter: info@civ-nrw.de - EUTB jeden letzten Donnerstag im Monat
CIV NRW News online
ist die  Onlineversion der Zeitschrift des Cochlea Implantat Verbandes NRW e.V., dem Regionalverband für NRW der DCIG e.V.
CIV NRW News - Chefredaktion: Marion und Peter Hölterhoff
Redaktion: Gudrun Bewerunge, Sigrid Foelling, Karina Manassah, Ronald Stein und freie Autoren
Korrektorat: Sigrid Foelling, Christel Kreinbihl
Medizinische Beratung: Herr Prof. Dr. med. Armin Laubert, Dr. Elmar Spyra, Peter Dieler
Anzeigen/ Akquise: Michaela Hoffmann michaela-hoffmann@civ-nrw.de
CIV NRW News online - Verantwortlich für den Inhalt: Peter G.A. Hölterhoff
© Cochlea Implantat Verband NRW e.V. Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr
Facebook: https://www.facebook.com/CIV.NRWNews - Twitter:    https://twitter.com/CIV_NRW - Instagram:  https://www.instagram.com/civnrw/
WEB-Layout: Peter G.A. Hölterhoff
Sie können uns unterstützen über Amazon Smile, über Gooding oder eine direkte Spende hier online

Wir danken unseren Förderern

Gefördert im Rahmen des §20h SGBV von den Krankenkassen/-verbänden in NRW
logo_gkv

Sponsoring:

Netzwerk:

NAKOS Datenschutzeule gruen 125netzwerk logo mitglied rgb transp 250Paritaet Logo GSH NRW 800x450pxjpg  

logo nakos     Logo KOSKON 01

Aktiv in der Patientenbeteiligung in NRW, im Beirat KSL MSi, in der GSH NRW
und natürlich für die CI- SHGn in NRW

Aktuell sind 607 Gäste und keine Mitglieder online

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok
Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech