Die CIV NRW News online

Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

CIV News Nachrichten

Jakob Muth-Preis 2019: Start der Bewerbungsphase
10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – 10 Jahre Engagement für ein inklusives Bildungssystem: Jakob Muth-Preis für inklusive Schule wird für 2019 erneut ausgeschrieben. Bewerbungen werden bis zum 31.01.2019 entgegengenommen.

Inklusion wird erneut ausgezeichnet. Inklusive Schulen und Schulverbünde aus ganz Deutschland können sich von heute an für den Jakob Muth-Preis 2019 bewerben. Projektträger des Preises sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung. Die in den vergangenen Jahren ausgezeichneten Schulen zeigen, dass sich durch Inklusion eine neue Lernkultur entwickeln kann, die konsequent die Potentiale und Bedürfnisse aller Kinder im Blick hat und deren Vielfalt als Chance begreift. Genau das bezweckt auch die Preisverleihung im Jubiläumsjahr.

Wie lange kann man sich bewerben?

Haus Linde Foto: CMMTV Peter HölterhoffWir möchten Architekten und Denkmalpfleger auf eine Konferenz aufmerksam machen, die auch für NRW wichtig ist. Veranstaltet wird die Konferenz vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer, den Architektenkammern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie dem Beauftragten der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger.
Der CIV NRW e.V. geht nach Durchsicht des Programms davon aus, dass die Belange der Hörsinngeschädigten wieder einmal unter dem Tisch fallen werden. Wir hoffen, dass es unserem DCIG - Regionalverband für Mitteldeutschland möglich ist, unsere Interessen auf der Konferenz zu vertreten.

Ein entspanntes WochenendeEin entspanntes Wochenende.
Der CIV NRW e.V. hat am Wochenende ein Klangschalen- und Entspannungsseminar in Soest veranstaltet. Es war für alle Teilnehmer ein überaus positives Wochenende. Jeder konnte die Kraft der Klangwellen erleben und für viele war es besonders berührend, weil sie zum ersten Mal solche Klänge erleben konnten. Gerade für Hörgeschädigte und CI- Implantierte ist die Welt der Klangschalen ein Tor zur Musik.
Ein großer Dank gilt unserer Klangschalen Therapeutin Renate Enslin.

weltkindertagAuch in diesem Jahr beteiligt sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am zentralen Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerks. Dieses findet am 23. September in Berlin rund um den Potsdamer Platz statt. Kleine und große Besucherinnen und Besucher sind am Stand des BBK herzlich zu einem bunten Programm rund um den Bevölkerungsschutz eingeladen.
Bild- Quelle: Deut­sches Kinder­hilfs­werk e.V.

„Kinder brauchen Freiräume“

Zeitzeugenportal der Forschungsgruppe Psychiatrie/Behindertenhilfe erhält erste Zuschriften
Menschen, die als Kinder oder als Jugendliche zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe oder in einer stationären Einrichtung der Psychiatrie Leid und Unrecht erlebt haben und an den Folgen bis heute leiden, können sich im Rahmen der Ende des Jahres 2016 errichteten Stiftung Anerkennung und Hilfe an regionale Anlauf- und Beratungsstellen wenden und Unterstützungsleistungen erhalten.

schneckeDie Zeitschrift unseres Bundesverbandes behandelt in der nächsten Ausgabe wieder wichtige Themen.
Big Data ist in aller Munde – auch im medizinischen Bereich. Doch was bedeutet das für die Patienten?
Senden, September 2018: Wie steht es um die Sicherheit von Gesundheitsdaten im digitalen Zeitalter? Und wer profitiert von der Sammelwut unserer alltäglich anfallenden Daten? Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift Schnecke beleuchtet das Thema Big Data im medizinischen Bereich in seinen unterschiedlichen Facetten. So birgt das Nutzen von großen Datenmengen die Chance auf „eine Art partizipative Medizin“, die in der Diagnostik den geballten Sachverstand einer Gruppe vernetzen könne, wie Birger Kollmeier aus Oldenburg auf der DCIG-Fachtagung referierte.

Bild:Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement/BBE / Kerstin MüllerDie 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist eröffnet
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey und Brigitta Wortmann vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) haben heute (Freitag) die 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet.
Über 30 Millionen Menschen sind in Deutschland freiwillig aktiv. Sie alle tragen dazu bei, das Leben in unserer Gesellschaft besser, gerechter und demokratischer zu gestalten. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagements (BBE) veranstaltet jedes Jahr die Woche des bürgerschaftlichen Engagements - die inzwischen bundesweit größte Freiwilligenoffensive - um das Engagement dieser Menschen hervorzuheben und zu würdigen.

Fachtagung an der Frankfurt UAS zeigt Perspektiven zum barrierefreien Campus auf

Jeder hat ein Recht auf Inklusion: Um auch Personen mit körperlicher Beeinträchtigung das selbstbestimmte und selbstständige Studieren und Arbeiten an einer Hochschule zu ermöglichen, müssen diese Einrichtungen möglichst barrierefrei gestaltet sein. Wie barrierefreie Systeme an Hochschulen bereits eingesetzt werden, veranschaulicht die diesjährige Fachtagung „Hochschule als interdisziplinäres barrierefreies System“ des Modellprojekts „Inklusive Hochschulen in Hessen“. Diese findet am 9. November 2018 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) statt. Die Fachtagung richtet sich an Lehrende, Studierende, Vertreter/-innen von Verbänden und Stiftungen, Schwerbehindertenvertreter/-innen der Hochschulen, Studienberater/-innen und die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2018. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Als viel zu niedrig und "Ausdruck armutspolitischer Ignoranz" kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die geplante Erhöhung der Regelsätze in Hartz IV und bei der Altersgrundsicherung zum 1.1.2019 um lediglich 8 Euro auf dann 424 Euro für Singles und um 5 Euro auf 245 Euro für kleine Kinder. Nach einer Expertise der Paritätischen Forschungsstelle sei eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf mindestens 571 Euro erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.

Cochlea Implant Centrum Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg Britt Schilling / Universitätsklinikum FreiburgJeden Tag werden in Deutschland ein oder zwei gehörlose Kinder geboren. Den meisten von ihnen kann mit Hilfe eines Cochlea Implantats das Hören geschenkt werden. Am 8. September 2018 feiert das Cochlea Implant Centrum Freiburg (ICF) des Universitätsklinikums Freiburg sein 25-jähriges Bestehen mit einer wissenschaftlichen Tagung, die allen Interessierten offen steht. Seit der Gründung des Zentrums wurden dort rund 4.000 Patientinnen und Patienten operiert, etwa 2.000 von ihnen waren Kinder. „Das Gefühl, einem Kind das Hören zu schenken, ist jedes Mal wieder außergewöhnlich“, sagt ICF-Gründer Prof. Dr. Roland Laszig, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg. Das Hör- und Sprachvermögen der Betroffenen entwickelt sich mit einem Cochlea-Implantat so gut, dass Telefonieren, Fremdsprachenlernen und Musikhören möglich sind.
Bild: Cochlea Implant Centrum Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg - Britt Schilling / Universitätsklinikum Freiburg

Paritaet Logo GSH NRW 800x450pxjpgDer Paritätische Wohlfahrtsverband ist alarmiert durch die Medienberichte vom drohenden erneuten Verkaufs der ehemals gemeinnützigen „Unabhängigen Patientenberatung Deutschland“ (UPD) an die der Pharmaindustrie nahestehenden Careforce GmbH. Aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes erweist man damit den Patientinnen und Patienten, einen Bärendienst.

Bereits 2016 wechselte die UPD an die privatwirtschaftliche Sanvartis GmbH. Der Paritätische kritisierte dies damals bereits deutlich.

Interview mit der WPDie Uniklinik Aachen hatte den CIV NRW zum 20.08.18 eingeladen. Marion Hölterhoff, Vorsitzende des Verbandes nahm den Termin wahr. Univ.-Prof. Dr. med. Martin Westhofen begrüßte Frau Hölterhoff und eröffnete die Gesprächsrunde. Bei den Erörterungen dabei, waren Oberarzt Dr. med. Justus Ilgner und die Audiologin Imane Khouchoua. Das HNO Zentrum der Uniklinik Aachen möchte ein CI Café ins Leben rufen und wünscht sich hierzu die Unterstützung des CIV NRW, die Marion Hölterhoff gerne zusicherte.
Bild: Marinon Hölterhoff im Gespräch mit Volker Bremshey von der Westfalenpost - Foto: Peter Hölterhoff

Markus Freiberger, Vorstandsmitglied des CIV NRW e.V. mit dem Aufgabenbereich Technik und Datenschutz muss aus gesundheitlichen Gründen seinen ehrenamtlichen Einsatz für den CIV NRW einschränken. Er hat den Vorstand des CIV NRW um Aufhebung seines Amtes gebeten.
Natürlich hat der Vorstand dieser Bitte entsprochen und den Rücktritt vom Amt mit Bedauern zur Kenntnis genommen.
Soweit es Markus Gesundheitszustand zulässt, wird er den Verband im Bereich Datenschutz unterstützen.
Der Vorstand des CIV NRW wünscht Markus schnelle Genesung.

Behindertenbeauftragter Jürgen Dusel 100 Tage im Amt: „Demokratie braucht Inklusion“ -
Beauftragter fordert mehr politische Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit auch bei privaten Anbietern und dass Inklusion als Querschnittsaufgabe aller Ressorts wahrgenommen wird

Jürgen Dusel ist morgen (Donnerstag, 16. August 2018) 100 Tage im Amt. Er war am 9. Mai 2018 von der Bundesregierung für die aktuelle Legislaturperiode ins Amt berufen worden. Vorher war Dusel Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen in Brandenburg. Das Motto seiner Amtszeit lautet: „Demokratie braucht Inklusion“.

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