Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Keine Termine
Für Computer stellt es eine enorme Herausforderung dar, das gesungene Wort, den Ausdruck und die Stimmung des Gesangs, oder eine gesummte Melodie zu erkennen, wenn das Signal mit anderen Klängen gemischt ist, etwa mit Musik.
Um die Massen an ins Internet gestellten Gesangsdarbietungen für Computer zu erschließen und durchsuchbar zu machen, sowie Anwendungen von Singen in Bereichen von Medizin bis hin zu Computerspielen voranzubringen, treffen sich vom 27. Januar bis zum 1. Februar 2019 mehr als 30 Musikwissenschaftler und Informatikforscher aus 11 Ländern von 3 Kontinenten im Leibniz-Zentrum für Informatik Schloss Dagstuhl.

Während des fokussierten Zuhörens werden auch Hirnregionen eingebunden, die mit der gezielten Ausrichtung von Aufmerksamkeit assoziiert sind (Abb.: Alavash et al.)Auditive Kognition: Die Kommunikation von Hirnregionen untereinander beeinflusst den individuellen Hörerfolg
Die Fähigkeit, einer Person zuzuhören und währenddessen ablenkende Geräusche und Stimmen auszublenden, ist abhängig davon, wie gut die Kommunikation von Hirnregionen untereinander auf das aufmerksame Zuhören eingestellt ist. Eine interdisziplinäre Forschergruppe, bestehend aus einem Biomedizin-Ingenieur, einer Sprachwissenschaftlerin und einem Psychologen der Universität zu Lübeck, konnte nun zeigen, dass erfolgreiches Sprachverstehen in diesen alltäglichen Situationen mit einer fein abgestimmten Umgruppierung der Hirnnetzwerke einhergeht.

Abbildung: Während des fokussierten Zuhörens werden auch Hirnregionen eingebunden, die mit der gezielten Ausrichtung von Aufmerksamkeit assoziiert sind (Abb.: Alavash et al.)

 Laboringenieurin M. Sc. Larissa Blümlein und Prof. Dr. Ralf Ringler, beide OTH Amberg-Weiden, arbeiten an der Entwicklung der neuen Testmethode.  Pöllmann/OTH Amberg-WeidenForschungsteam der OTH-Amberg Weiden entwickelt Testverfahren
2022 steigen die Standards für MR-sichere aktive Implantate. Hersteller, unter anderem von Herzschrittmachern oder Insulinpumpen, müssen höhere Anforderungen einhalten, um die Gesundheit des Implantat-Trägers bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) sicherzustellen. Eine neue, noch theoretische Testmethode wird gewährleisten, dass die Geräte für eine Untersuchung geeignet sind. Die OTH Amberg-Weiden arbeitet an der praktischen Umsetzung dieser Methode.

Bild: Laboringenieurin M. Sc. Larissa Blümlein und Prof. Dr. Ralf Ringler, beide OTH Amberg-Weiden, arbeiten an der Entwicklung der neuen Testmethode. Foto: Pöllmann/OTH Amberg-Weiden

Der Oldenburger Neuropsychologe Dr. Martin Bleichner ist in das renommierte Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen worden. In den kommenden sechs Jahren fördert die DFG die Nachwuchsforschungsgruppe „Transparentes EEG zur Messung der Lärmwahrnehmung in Alltagssituationen“ mit bis zu 1,3 Millionen Euro. Bleichner, der am Department für Psychologie der Universität Oldenburg lehrt und forscht, wird gemeinsam mit vier Mitarbeitern an dem Projekt arbeiten.

KinderhausWelttag der Menschen mit Behinderung am 3.12
Menschen mit Behinderung haben in der Freizeit und am Arbeitsplatz häufig mit Benachteiligungen zu kämpfen, die ihnen gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag erschweren. Wissenschaftler an Forschungsinstituten der Zuse-Gemeinschaft arbeiten in zahlreichen Projekten daran, Innovationen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Erleichterungen und Lebensqualität bringen.
Der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember folgt 2018 dem Leitspruch: „Menschen mit Behinderung ermächtigen sowie Inklusion und Gleichheit sicherstellen.“ Getreu diesem Motto bringen Innovationen aus den Instituten der Zuse-Gemeinschaft mehr Teilhabe für benachteiligte Menschen – und bedienen sich dabei digitaler Technologien. In Deutschland leben laut Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen.
Bild: Selbstbestimmtes Training für Gehör und Stimme. Copyright: Hibbeler/HörTech gGmbH

Göttinger Sinnesforscher entschlüsseln mittels höchstauflösender Elektrophysiologie das elementare Datenpaket der Informationsübertragung im Innenohr und weisen damit einzigartige Effizienz beim Hören nach. Publikation in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“.

(umg/MPIbpc) Göttinger Wissenschaftler sind dem Verständnis, wie der Mensch hört, einen wichtigen Schritt nähergekommen. Die Umwandlung von akustischer Information in ein Nervensignal erfolgt an speziellen Kontaktstellen (den sogenannten Bandsynapsen) zwischen Haarsinneszellen und Hörnervenzellen im Innenohr. Dort wird Information über den Schall mittels Freisetzung von Bläschen (synaptischen Vesikeln) weitergegeben, die mit Botenstoffen gefüllt sind. Anders als bisher von Hörforschern angenommen, konnten die Göttinger Sinnesforscher nun nachweisen, dass bei der Umwandlung von akustischer Information in ein Nervensignal an der Haarzellsynapse im Innenohr überwiegend einzelne synaptische Vesikel freigesetzt werden. Damit ist das elementare Datenpaket der hochspezialisierten Haarzellsynapse grundsätzlich vergleichbar mit dem anderer Synapsen des Nervensystems.

Forscher der Technischen Universität Darmstadt, die im Sonderforschungsbereich CROSSING der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammenarbeiten, haben gemeinsam mit japanischen und kanadischen Partnern einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll. Das Ergebnis der Kooperation präsentierten sie soeben während einer Fachkonferenz in Peking, China. Das System geht in den nächsten Wochen in Japan in den Testbetrieb.

BildausgabeBereits in Sekundenbruchteilen hören Menschen Instrumente und Stimmen aus Tonaufnahmen heraus. Felix Thiesen von der HMTMH untersucht diese Hörleistung wissenschaftlich.
Felix Thiesen untersucht, welche konkreten Bestandteile der Instrumentierung eines Stückes wie häufig korrekt erkannt werden. Musiker scheinen Laien in dieser Hörleistung nur geringfügig überlegen zu sein.
Foto: CIV NRW e.V.


„beeinträchtigt studieren – best2“: Neue Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW); 21.000 Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen von 153 Hochschulen nahmen teil; Erstmals Aussagen zum sozialen Miteinander; Beratungsangebote besser bekannt; Nachteilsausgleiche wirksam, aber zu wenig genutzt; Unterstützung der Familie von hoher Bedeutung; Mehr Unterstützung in der Studieneingangsphase notwendig

Die HörTech gGmbH und der Exzellenzcluster Hearing4all präsentieren, auf dem 63. Internationalen Hörakustiker-Kongress vom 17. bis 19. Oktober in Hannover, aktuelle Forschungsergebnisse und nutzerorientierte Anwendungen für Hörakustik und Hörsystemindustrie. Ganz nach dem diesjährigen Leitthema des EUHA-Kongresses „Digitalisierung“ laden die gezeigten Anwendungen und Demonstratoren die Messebesucher auf eine Reise in die Zukunft der Branche ein.

TASCAR – die Toolbox für virtuelle Akustik – holt die Realität ins Labor

© TUI Cruises GmbH Erstmals an Bord eines Schiffs überhaupt: das 3D-Soundsystem SpatialSound Wave des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT aus Ilmenau.
Ein Soundsystem für verschiedene Anforderungen
Im Multifunktionsraum »Theater Schaubühne« wird das 3D-Soundsystem seit Fahrtantritt täglich bei Konzerten, Live-Shows, Theaterstücken oder alternativ für Filmvorführungen eingesetzt. Für diese unterschiedlichen Verwendungszwecke waren bisher zwei Beschallungslösungen und entsprechender Konfigurationsaufwand nötig.
Mit dem Soundsystem SpatialSound Wave und 40 fest installierten Lautsprechern werden jetzt alle Anwendungsfälle und die damit verbundenen Klangbedürfnisse abgedeckt. Das spart nicht nur mühevolles Umbauen, sondern löst auch das bisherige Platzproblem, was den zusätzlichen Lautsprechern für Live-Shows geschuldet war.

Auf Social Media-Plattformen wie Facebook findet sich eine große Fülle an gesundheitlichen Fehlinformationen. Dies lässt sich etwa am Beispiel von Neuigkeiten zum Thema „Impfen“ beobachten. Gleichzeitig verringert sich die Zahl von Spezialisten im Gesundheitsjournalismus. Eine solche Entwicklung kann ernsthafte schädliche Auswirkungen haben.
Menschen wenden sich an soziale Netzwerke, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Doch diese Netzwerke sind übersät von Falschmeldungen und Ungenauigkeiten, wie Forscher in Sydney herausgefunden haben.

Ein Expert/inn/enkreis von rund 50 Personen füllte den Senatssaal am Goschentor und diskutierte Teilergebnisse des zweiten Arbeitspaketes der Studie  HAWKIm Jobcoaching erfahren Menschen mit Behinderung Wertschätzung
Bei der 2. JADE-Tagung „Mittendrin und außen vor“ an der HAWK wurden jetzt Zwischenergebnisse vorgestellt

Was ist Jobcoaching? Was macht diese Unterstützungsform für Menschen mit Behinderung im Berufsleben aus? Das Forschungsprojekt JADE kommt dieser Frage langsam näher. JADE bedeutet „Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung definieren und evaluieren“ und ist ein dreijähriges, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördertes qualitativ angelegtes Forschungsprojekt an der HAWK.
Bild: Ein Expert/inn/enkreis von rund 50 Personen füllte den Senatssaal am Goschentor und diskutierte Teilergebnisse des zweiten Arbeitspaketes der Studie Foto: HAWK

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