Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

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Sa Apr 13 @10:00 - 17:00
Erlebnisreise Schwerhörigkeit
Sa Mai 04 @10:00 - 17:00
Mal Dich Frei - Workshop Malen

Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links)  MHH/KaiserProfessor Schambach erhält rund zwei Millionen Euro von der Europäischen Union für das Projekt „iHEAR“/ Neue Gentherapie soll Kinder und Erwachsene vor Taubheit schützen

Hohe Auszeichnung für einen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Professor Dr. Dr. Axel Schambach hat von der Europäischen Union die sehr begehrte Auszeichnung „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates „European Research Council“ (ERC) erhalten. Damit verbunden ist eine Förderung seiner Wissenschaft in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.
Der Leiter des MHH-Instituts für Experimentelle Hämatologie nutzt die Förderung für das Projekt „iHEAR“, dessen langfristiges Ziel es ist, Kinder und Erwachsene vor Taubheit zu schützen.

Bild: Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links) Foto: MHH/Kaiser

Mit Tönen gegen das Tönen – Musiktherapie bei akutem Tinnitus
Studienergebnisse von Heidelberger Forschern bestätigen, dass die Behandlung durch Neuro-Musiktherapie auch im Akutstadium eines Tinnitus Erfolg verspricht.
Tinnitus ist die Wahrnehmung eines störenden Tones oder eines unangenehmen Rauschens ohne äußere Schallquelle. Von einem akuten Tinnitus spricht man, wenn der Tinnitus noch nicht länger als drei Monate besteht. Ohrgeräusche gehören mittlerweile zu den häufigsten Symptomen im HNO-medizinischen Bereich.
Für die Behandlung des akuten Tinnitus gibt es derzeit nur wenige wissenschaftlich überprüfte Therapiemöglichkeiten.

Die Redaktion zu Besuch in der Uni Göttingen_30Die Optogenetik, ein rasch wachsendes Forschungsfeld in den Neurowissenschaften, nutzt Licht für die gezielte Erregung von Nervenzellen und eröffnet damit neue und vielversprechende Möglichkeiten in der Medizintechnik.
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Optical CI“ wurde die neuartige Methode der Neurostimulation mittels Licht in Form eines optogenetischen Cochlea-Implantats erforscht (die CIV NRW Nes berichtete mit den Artikeln:

Gentherapie macht taube Mäuse hörend >>> und Kann man Licht hören? >>> )

Die inomed Medizintechnik GmbH, das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Institut für auditorische Neurowissenschaften der Unimedizin Göttingen haben in intensiver dreieinhalb-jähriger Zusammenarbeit an der Entwicklung eines Cochlea-Implantats mit mikroskopisch kleinen Leuchtdioden (LEDs) gearbeitet. Darüber hinaus ist die Firma Med-El aus Innsbruck, Österreich, als Kooperationspartner eingebunden, was eine Besonderheit für ein deutsches Forschungsprojekt darstellt.

JHV mit Vorstandwahlen_26Seit längerem beobachten Forscher, dass Menschen mit Hörstörungen im Alter überproportional häufig an einer Demenz erkranken. Noch ist unklar, welchen Anteil eine Hörstörung für sich allein an kognitiven Einbußen im Alter hat. Sollte dies der Fall sein, dann könnten ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat einen wichtigen Beitrag zum „gesunden Altern“ leisten, so eine Expertin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März.
Das Hörvermögen nimmt etwa ab Mitte 50 ab. Mit 65 Jahren ist jeder dritte Mensch auf beiden Ohren schwerhörig. Diese Hörstörung führt dazu, dass ältere Menschen im Radio und Fernsehen nicht mehr alles mitbekommen, im Gespräch weniger gut folgen können und daher die Gesellschaft anderer meiden.
CI Kopf Kandidat__64Forscherteam der Universität Paderborn entwickelt Lehrprogramm
Gerade haben Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes der Länder mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen gefordert, darunter viele Pädagogen und Erzieher. Kitas blieben geschlossen, die öffentliche Diskussion nimmt Fahrt auf. „Wir sind es wert“ – so stand es auf den Plakaten. Die Forderung: eine höhere Eingruppierung in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. „Viele Kita-Mitarbeiter sind schlichtweg überlastet, das Pensum ist enorm“, sagt Prof. Dr. Timm Albers von der AG „Inklusive Pädagogik“ an der Universität Paderborn. Einer der Gründe dafür seien die steigenden Bedürfnisse der Kinder und damit die Anforderungen an das Personal.
Foto Workshop 2017_77UA Ruhr: Einfluss städtischer Soundscapes auf die Gesundheit - Wie klingt Bochum?
Motorbrummen, Musik aus dem Café, Vogelgezwitscher, Gesprächsfetzen – jede Stadt hat ihren eigenen Klang. Wie diese Geräuschkulisse („Soundscapes“) unabhängig vom Lärmpegel die Gesundheit der Städter beeinflusst, wollen Gesundheitswissenschaftlerinnen und Epidemiologinnen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Raumplanern der TU Dortmund am Beispiel von Bochum analysieren.

Fraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für SprachverständlichkeitFraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für Sprachverständlichkeit und Spracherkennung auf der CCW 2019
Das Fraunhofer IDMT in Oldenburg präsentiert vom 19. - 21. Februar 2019 auf der Call Center World (CCW) in Berlin Kommunikations-Lösungen für verbesserte Sprachverständlichkeit und automatische Spracherkennung am Telefon (Stand C11, Halle 2). Damit zeigen die Entwickler echte Mehrwerte für Kunden und Mitarbeiter.

Bild: Fraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für Sprachverständlichkeit auf der CCW 2019. Experte vor Ort: Dr. Jan Rennies-Hochmuth, Gruppenleiter Persönliche Hörsysteme. Foto: Fraunhofer IDMT.

Call Center Mitarbeiter sind Problemlöser, Wegweiser und Kummerkasten zugleich. Das fordert jede Menge Aufmerksamkeit, um ein bestmögliches Kundenerlebnis zu gewährleisten. Die akustischen Rahmenbedingungen variieren dabei von Telefonat zu Telefonat - abhängig von der Telefonverbindung, Hintergrundgeräuschen, Lautstärke, Raumhall oder anderen Faktoren.
Besser verstehen statt lauter drehen!

Ein gemeinsames Projekt von Goethe-Universität und Uni Mainz untersucht die Umsetzung der UN-Konvention im Bildungswesen.
Wie wird das Prinzip der Inklusion auf den verschiedenen Ebenen unseres Bildungssystems umgesetzt? Wie gehen Lehrkräfte und andere Akteure im Bildungssystem mit den neuen Anforderungen um? Mit diesen Fragen wird sich eine länderübergreifende Gruppe von Forscherinnen und Forschern befassen, die vom Verbund der Rhein-Main-Universitäten gefördert wird. Ziel ist letztendlich, eine DFG-Forschungsgruppe zu diesem Thema einwerben zu können.
Apikale Windung eines Innenohrs einer Dual-AAV behandelten Otoferlin-knock-out Maus ....  Abb.: umgHörverlust kann bislang nur mit Prothesen, wie Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten, behandelt werden. Eine neuartige Gentherapie könnte dies in bestimmten Fällen in der Zukunft überflüssig machen. Göttinger Forschern gelang es, bei tauben Mäusen ein fehlendes Gen mittels Viren in das Innenohr zu schleusen und damit das Hören wiederherzustellen. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift „EMBO Molecular Medicine“.
Bild: Apikale Windung eines Innenohrs einer Dual-AAV behandelten Otoferlin-knock-out Maus, mit den in blau angefärbten äußeren und inneren Haarzellen. Immunhistochemisch wurde das von Viren transportierte Otoferlin (magenta und weiß) in den inneren Haarzellen sichtbar gemacht. Kleines Bild: ein genauso angefärbtes, aber unbehandeltes Innenohr, dem Otoferlin fehlt. Abb: umg
Für Computer stellt es eine enorme Herausforderung dar, das gesungene Wort, den Ausdruck und die Stimmung des Gesangs, oder eine gesummte Melodie zu erkennen, wenn das Signal mit anderen Klängen gemischt ist, etwa mit Musik.
Um die Massen an ins Internet gestellten Gesangsdarbietungen für Computer zu erschließen und durchsuchbar zu machen, sowie Anwendungen von Singen in Bereichen von Medizin bis hin zu Computerspielen voranzubringen, treffen sich vom 27. Januar bis zum 1. Februar 2019 mehr als 30 Musikwissenschaftler und Informatikforscher aus 11 Ländern von 3 Kontinenten im Leibniz-Zentrum für Informatik Schloss Dagstuhl.

Während des fokussierten Zuhörens werden auch Hirnregionen eingebunden, die mit der gezielten Ausrichtung von Aufmerksamkeit assoziiert sind (Abb.: Alavash et al.)Auditive Kognition: Die Kommunikation von Hirnregionen untereinander beeinflusst den individuellen Hörerfolg
Die Fähigkeit, einer Person zuzuhören und währenddessen ablenkende Geräusche und Stimmen auszublenden, ist abhängig davon, wie gut die Kommunikation von Hirnregionen untereinander auf das aufmerksame Zuhören eingestellt ist. Eine interdisziplinäre Forschergruppe, bestehend aus einem Biomedizin-Ingenieur, einer Sprachwissenschaftlerin und einem Psychologen der Universität zu Lübeck, konnte nun zeigen, dass erfolgreiches Sprachverstehen in diesen alltäglichen Situationen mit einer fein abgestimmten Umgruppierung der Hirnnetzwerke einhergeht.

Abbildung: Während des fokussierten Zuhörens werden auch Hirnregionen eingebunden, die mit der gezielten Ausrichtung von Aufmerksamkeit assoziiert sind (Abb.: Alavash et al.)

 Laboringenieurin M. Sc. Larissa Blümlein und Prof. Dr. Ralf Ringler, beide OTH Amberg-Weiden, arbeiten an der Entwicklung der neuen Testmethode.  Pöllmann/OTH Amberg-WeidenForschungsteam der OTH-Amberg Weiden entwickelt Testverfahren
2022 steigen die Standards für MR-sichere aktive Implantate. Hersteller, unter anderem von Herzschrittmachern oder Insulinpumpen, müssen höhere Anforderungen einhalten, um die Gesundheit des Implantat-Trägers bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) sicherzustellen. Eine neue, noch theoretische Testmethode wird gewährleisten, dass die Geräte für eine Untersuchung geeignet sind. Die OTH Amberg-Weiden arbeitet an der praktischen Umsetzung dieser Methode.

Bild: Laboringenieurin M. Sc. Larissa Blümlein und Prof. Dr. Ralf Ringler, beide OTH Amberg-Weiden, arbeiten an der Entwicklung der neuen Testmethode. Foto: Pöllmann/OTH Amberg-Weiden

Der Oldenburger Neuropsychologe Dr. Martin Bleichner ist in das renommierte Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen worden. In den kommenden sechs Jahren fördert die DFG die Nachwuchsforschungsgruppe „Transparentes EEG zur Messung der Lärmwahrnehmung in Alltagssituationen“ mit bis zu 1,3 Millionen Euro. Bleichner, der am Department für Psychologie der Universität Oldenburg lehrt und forscht, wird gemeinsam mit vier Mitarbeitern an dem Projekt arbeiten.

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