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MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich im Gespräch über die MED-EL Neuheiten zum Dt. HNO Kongress © MED-ELdass ich wieder viel näher dran bin an unseren Kunden!“
Bild: MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich im Gespräch über die MED-EL Neuheiten zum Dt. HNO Kongress © MED-EL
MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich zieht nach eineinhalb Jahren eine erste Zwischenbilanz, berichtet über die Relevanz der individualisierten CI-Versorgung, gibt einen Ausblick auf den Dt. HNO-Kongress in Berlin und neue Produkte bei MED-EL.
JK: Sie sind jetzt seit eineinhalb Jahren Geschäftsführer von MED-EL Deutschland. Ein guter Zeitpunkt einmal Bilanz zu ziehen.
GD: Ich kann wirklich sagen, dass ich bei MED-EL Deutschland angekommen bin. Die neue Aufgabe und Herausforderung machen mir großen Spaß und wir sind als Team professionell und menschlich zusammengewachsen. Darüber hinaus freut es mich natürlich, dass wir die Marktposition in Deutschland weiter ausbauen konnten - nicht nur im CI-Bereich, sondern auch im Bereich der Mittelohr- und Knochenleitungsimplantate.

Auch da können wir deutliche Zuwächse vermelden. Durch die Einführung des druck- und implantationsfreien Knochenleitungshörgeräts ADHEAR haben wir dem Thema „Knochenleitung“ mehr Bekanntheit verschafft. Zusätzlich bestätigt fühlen wir uns auch dadurch, dass
ADHEAR gerade ins deutsche Hilfsmittel-Verzeichnis aufgenommen wurde.
JK: Ich stelle mir vor, dass Ihnen die Entscheidung damals nicht leichtgefallen ist, Ihre Position als Leiter des Product-Managements in der MED-EL Firmenzentrale in Innsbruck aufzugeben. Schließlich handelt es sich dabei um eine Schlüsselposition mit viel Verantwortung für die neuesten MED-EL Produkte.
GD: In der MED-EL Firmenzentrale ist man ganz nah am Geschehen und taucht tief in die Materie ein, das stimmt. Dazu kommt die große Verantwortung, die man als einer der obersten Produktverantwortlichen hat. Das ist schon genauso herausfordernd wie großartig. Doch das würde ich meiner neuen Aufgabe auch
attestieren (Gregor Dittrich lacht). Was mir bei MED-EL Deutschland besonders gut gefällt, ist, dass ich wieder viel näher dran bin an unseren Kunden. Ich besuche viele Kliniken oder treffe bei Veranstaltungen und Kongressen zahlreiche Experten. Diese direkte und regelmäßige Möglichkeit zum Austausch – auch mit unseren Hörimplantat-Nutzern - hat mir viele neue Einblicke beschert. Das sind Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte.
JK: Seit Sie die Geschäftsführung in Deutschland übernommen haben, ist mit dem RONDO 2 ein sehr innovativer CI-Audioprozessor auf den Markt gekommen, darüber hinaus mit der FLEX26 eine neue Elektrode. Bei beiden Produkte waren Sie vermutlich noch stark an der Umsetzung beteiligt. Wie fühlt sich das jetzt aus der Perspektive Ihrer neuen Position an?
GD: Sehr gut, muss ich sagen. Es fühlt sich einfach gut an, wenn man direkt die Rückmeldung aus dem Markt bekommt, dass diese neuen Produkte sehr gut ankommen. Da weiß man, dass sich die vielen Gedanken, die man sich im Team gemacht hat, definitiv gelohnt haben. Beim RONDO 2 haben wir uns die Einfachheit in der Benutzung auf die Fahnen geschrieben und das ist uns definitiv gelungen. Das bestätigen uns Nutzer wie Experten gleichermaßen. Und mit der FLEX26 ergänzen wir nicht nur unser sowieso schon umfangreiches Portfolio atraumatischer Elektroden optimal. Durch einen neuen grünen Orientierungsmarker erleichtern wir dem Kliniker die Implantation deutlich. So kann während der OP die Elektrodenausrichtung und -position ganz leicht kontrolliert werden.
JK: Die FLEX26 ist ja auch im Rahmen der „individualisierten CI-Versorgung“ ein wichtiger Baustein. Was sind die entscheidenden Vorteile für den CI Nutzer?
GD: In der Entwicklung von CIs stand lange Zeit allein die Technologie im Fokus mit dem Ziel einer naturgetreuen Wiederherstellung des Gehörs von Patienten. Heute geht MED-EL mit dem individualisierten Cochlea-Implantat noch einen Schritt weiter. Getreu unserer Philosophie, den Menschen, die mit unseren Produkten leben oder arbeiten, den Alltag so angenehm wie möglich zu machen. Eigentlich ist schon lange bekannt, dass jeder Mensch und damit jede Cochlea einzigartig ist. Da ist es logisch und konsequent, wenn Kliniker für den Nutzer die passende Elektrodenlänge individuell auswählen können. Denn eine komplette Abdeckung der gesamten Cochlea bringt klare Vorteile für den Nutzer: ein deutlich besseres Sprachverständnis und eine natürlichere Klangqualität – eben möglichst nah am natürlichen Hören. Wir bei MED-EL nennen die individualisierte CI-Versorgung auch „MyBestTM Hearing“. Das Ziel ist das bestmögliche Hören für unsere Kunden basierend auf der Idee, dass sich das Implantat dem Patienten optimal anpassen soll und nicht umgekehrt.
JK: Um in Sachen Individualisierung den Klinikern die OP-Vorbereitung zu erleichtern, hat MED-EL ja bereits im letzten Jahr die otologische Planungs-Software OTOPLAN vorgestellt. Gibt es hier schon erste Rückmeldungen?
GD: Ja durchaus, sehr positive sogar. OTOPLAN wird bereits in mehreren Kliniken eingesetzt und die Kliniker berichten, dass sie hochzufrieden sind. Sie können mit der Planungs-Software CTs einlesen, die individuelle Cochlea der Patienten genau abmessen und so im Vorfeld der Operation die optimale Elektrodenlänge
auswählen. Zum Dt. HNO-Kongress stellen wir mit OTOPLAN sogar eine neue, nochmals verbesserte Version vor.
JK: Was sind die wichtigsten Verbesserungen?
GD: Neu und komfortabel ist, dass in der neuen Version nach der Vermessung der Cochlea gleich die passende FLEX-Elektrodenlänge vorschlägt. Außerdem kann auf Basis der anatomischen Gegebenheiten die Operation durch eine „virtuelle Zugangs-Planung“ noch besser vorbereitet werden, auch die Räume und Abstände zu den kritischen Strukturen sind noch exakter dargestellt. Für den Operateur bedeutet das eine deutlich größere Planungssicherheit und die Patienten gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass sie für ihre anatomischen Voraussetzungen die bestmögliche und dabei Restgehörerhaltende Versorgung erhalten haben.
JK: OTOPLAN passt ja im Prinzip perfekt zum wichtigsten Thema des diesjährigen Kongresses, zum Thema Digitalisierung in der HNO. Inwieweit sehen Sie, dass MED-EL den Trend verstanden hat und mit Produkten darauf reagiert?
GD: Das machen wir definitiv. So werden wir auf dem Dt. HNO-Kongress zum Beispiel auch „myMED-EL“ vorstellen - eine neue Online Plattform für unsere Kunden. Im ersten Schritt bekommen zunächst die Kliniker Zugang zu dieser Plattform. Und schon bald, werden alle unsere Kunden von „myMED-EL“ profitieren, also auch die MED-EL Nutzer oder etwa unsere Hörakustik-Partner.
JK: Was kann man sich unter „myMED-EL“ vorstellen?
GD: „myMED-EL“ ist eine personalisierte Online-Plattform, die unseren Kunden digitale Services zur Verfügung stellt. Der Kliniker hat mit nur einem Login Zugriff zu mehreren Portalen: Zum Klinik-Portal mit sämtlichen Informationen zur Registrierung der Implantate und Audioprozessoren. Zum Service-Portal, in dem der Kliniker seine sämtlichen Bestellungen bei MED-EL verwalten kann. Und schließlich zum Download-Portal, in dem digitale Manuals und Dokumente archiviert werden können. Die Plattform ist sehr intuitiv und benutzerfreundlich aufbereitet. Das Beste dabei: Alles ist an einem Platz und nur einen Klick entfernt.
JK: Gibt es noch andere Themen, die MED-EL auf dem Dt. HNO-Kongress thematisieren wird?
GD: Durch unsere langjährige Erfahrung ist ein Thema natürlich: Die herausragende MRT-Fähigkeit bei allen MED-EL Hörimplantaten. Wir sensibilisieren hier seit 5 Jahren Kliniker wie Nutzer. Die Rolle des Innovationsführers nehmen wir nur zu gerne an, schließlich können nur wir in diesem Bereich einerseits auf die langjährige Erfahrung verweisen und noch entscheidender für die Nutzer: nachweislich ohne eine einzige Komplikation!
JK: Nun möchte ich abschließend noch ein Thema ansprechen, das Nutzer wie Experten gleichermaßen interessiert – die Gerüchteküche brodelt ja schon seit einiger Zeit. Was können Sie uns zu neuen Produkten aus Ihrem Haus berichten?
GD: Es ist wirklich ein offenes Geheimnis, dass die Entwicklung eines neuen Audioprozessors weit fortgeschritten ist. Hier müssen wir unsere Kunden noch um ein bisschen Geduld bitten. Was ich allerdings verraten kann, ist, dass bereits ausgewählte CI-Nutzer die neuen Geräte erproben mit sehr vielversprechenden Rückmeldungen und Testergebnissen. Wie unsere Kunden können auch wir es kaum mehr erwarten den neuen SONNET der Öffentlichkeit zu präsentieren.
JK: Können Sie schon etwas zum Launch-Datum sagen?
GD: Ein konkretes Datum kann ich Ihnen leider nicht nennen. Aber wir werden Sie auf alle Fälle rechtzeitig darüber informieren.
JK: Lieber Herr Dittrich, vielen Dank für das informative und gute Gespräch. Abschließend vielleicht von Ihnen noch ein Statement zum diesjährigen HNO-Kongress. Auf was freuen Sie sich besonders?
GD: Der Dt. HNO-Kongress ist nicht umsonst einer der wichtigsten Termine in unserem Geschäftsjahr. Alle renommierten Klinikerinnen und Kliniker werden dort sein - umfangreicher kann man sich nirgendwo sonst wissenschaftlich wie persönlich austauschen. Ich freue mich einfach und danke auch Ihnen für das Gespräch.
Quelle: MED-EL

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