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Cochlea Implantat Verband NRW e.V. - taub und trotzdem hören

Stephanie Theiß Stephanie Theiß leitet die Kooperationsberatung für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten (KOSA) der KV Nordrhein.
Bild: Stephanie Theiß, KV Nordrhein

1.       In fünf Sätzen: Was macht Ihre Abteilung?

Theiß (lacht): In fünf Sätzen? Unsere Abteilung gibt es seit den 90er Jahren und die Arbeit ist so vielfältig, dass man eher ein Buch darüber schreiben könnte. Ich versuche, mich kurz zu fassen:

Wir bauen Brücken zwischen der Selbsthilfe und medizinischen sowie psychotherapeutischen Fachleuten. Ziel ist es, dass alle sich auf Augenhöhe begegnen, sich austauschen und voneinander lernen. Unsere vier Kernaufgaben sind Beratung, Vernetzung, Organisation von Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Image by Cole May from PixabayDer Impfpass ist ein wichtiges Dokument, das ebenso sorgfältig aufbewahrt werden sollte, wie ein Personalausweis oder Reisepass. Trotzdem kann es vorkommen, dass er unauffindbar ist.
Bild: Image by Cole May from Pixabay
1. Sichern Sie Ihre Impf-Daten selbst

Machen Sie – nur zur Sicherheit – eine Kopie des Impfpasses. Legen Sie diese an einem anderen Ort ab oder hinterlegen Sie diese digital. So haben Sie im Falle des Verlusts noch alle Daten zur Hand und können diese – digital hinterlegt – im Notfall sogar auf Reisen abrufen.
2. Hinterlegen Sie die Impf-Daten in einer ärztlichen Praxis

Kai Siedenburg arbeitet an Methoden, um die Übermittlung von Musik durch Hörhilfen zu verbessern.  Foto: Universität OldenburgIn einer groß angelegten Umfrage zur Hörgesundheit ermittelt der Oldenburger Audiologe Kai Siedenburg, welche Einstellungen Musizierende zu Hörhifen, Gehörschutz und zur Gefahr von Hörschädigungen haben.
Unter professionellen Musikerinnen und Musikern sind Hörprobleme weit verbreitet. Studien zufolge ist etwa ein Drittel aller Orchestermusikerinnen und -musiker von Störungen wie Schwerhörigkeit oder Tinnitus betroffen. Wie verbreitet Gehörschutz und Hörgeräte unter den Profis, aber auch bei Mitgliedern von Laien-Chören und -Orchestern sind und welche Einstellungen die Musizierenden zur Gefahr von Hörschädigungen haben, untersucht ein Team um den Oldenburger Hörforscher Dr. Kai Siedenburg jetzt in einer groß angelegten Online-Studie.
Bild: Kai Siedenburg arbeitet an Methoden, um die Übermittlung von Musik durch Hörhilfen zu verbessern. Foto: Universität Oldenburg

Der CIV NRW macht mit.
Hören ist der erste Sinn des Menschen, der schon im Mutterleib aktiviert ist und der letzte Im Sterbeprozess. Hören verbindet die Menschen, ermöglicht Kommunikation, Verständigung und Auseinandersetzung.
Schwerhörigkeit ist eine unsichtbare Behinderung. Man kann sie lange Zeit verstecken. Schwerhörige sind Meister im Kombinieren und es dauert lange, bis man sich zu seiner Schwerhörigkeit bekennt.
Etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Hörbeeinträchtigung, das entspricht etwa 15 % der Bevölkerung. Davon ist ein großer Prozentsatz mittel- bis hochgradig schwerhörig. Hörbeeinträchtigung bringt im Alltag schon große Einschränkungen beim Verstehen mit sich. Das zeigt sich vor allem im sozialen Bereich, sei es bei Familienfeiern, sei es im Theater, insgesamt im kulturellen Bereich.

PDF KSL MSi SMP TdH5(Bezugs- Artikel: Welttag des Hörens am 03.03.22)

Auch die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) beteiligt sich wieder als Partner an der Kampagne des Bundesverbands der Hörsysteme-Industrie (BVHI) zum Welttag des Hörens und betont die Bedeutung des gegenseitigen Zuhörens und Austauschs für Tinnitus-Betroffene in der Selbsthilfe.
Außerdem unterstützt die DTL eine digitale Veranstaltung der Hörregion Hannover zum Thema „Tag des Hörens: Infos und Tipps für gutes Hören“, bei der DTL-Vorstandsmitglied Norbert Pyttlik einen Vortrag hält.

Lea Henneboele, IKZ-  Die Redakteurin der IKZ, Lea Henneboele  hat mit Marion Hölterhoff, Vorsitzende des CIV NRW und Gruppenleiterin der CI Selbsthilfegruppe Hagen und Umgebung, die Hörschnecken einen Rundgang durch Iserlohn gemacht. Marion machte dabei auf die Barrieren, die für Hörbeeinträchtigte in Iserlohn vorhanden sind oder unter bestimmten Umständen auftreten. Mit entsprechender Technik können Barrieren beseitigt oder vermindert werden. Das Parktheater ist z.B. mit einer FM-Anlage ausgestattet, im Bürgerbüro steht ein barrierefreier Platz dank einer mobilen Ringschleife zur Verfügung und neuerdings gibt es eine mobile FM-Anlage, die sehr flexibel eingesetzt werden kann. Lea war erstaunt, welche Barrieren für Hörbeeinträchtigte vorhanden sind und von den technischen Möglichkeiten zum Abbau dieser Barrieren beeindruckt.
Bild: Lea Henneboele,IKZ, Foto:Marion Hölterhoff

Bundestag, Peter HölterhoffInitiative zum Welttag des Hörens vor dem Deutschen Bundestag
Vor dem Bundestag informierte am 16.02.22 der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) und die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) Politikerinnen und Politiker über bessere Versorgungsstandards für stark hörgeschädigte Menschen.
Foto: Peter Hölterhoff
Auftakt zum bevorstehenden Welttag des Hörens:

schmetterlinge im ohrDie CIV NRW News ist auf einen Film aufmerksam geworden, der das Thema Schwerhörigkeit auf heitere, aber durchaus zutreffende Weise behandelt. Im Moment gibt es nur einen Trailer in der Originalversion, also auf französisch.
Der Filmverleih Neue Visionen schreibt dazu: Der Film behandelt auf humorvolle Weise das viel zu häufig unsichtbare, jedoch wichtige Thema Schwerhörigkeit und rückt es ein Stück mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein. Wir vom Filmverleih Neue Visionen sind überzeugt, dass eine breite Öffentlichkeit für den Film auch der gesellschaftlichen Stellung des Themas Hörschädigung einen Mehrwert einbringen kann.

politik vereinVolle und wirksame politische Teilhabe von allen Menschen mit Behinderung fördern – das ist das Ziel des Vereins „Politisch Selbstbestimmt Leben NRW.“

Am Samstag, den 29. Januar 2022 hat sich der Verein, der derzeit offiziell gegründet wird, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden.

Menschen mit Behinderung haben in der Regel keinen Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse. Allein die Teilnahme an Sitzungen von Beiräten oder Bezirksvertretungen ist für viele Menschen mit Behinderung nicht möglich, da es oftmals keinen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer*innen oder Gebärdensprachdolmetscher*innen für gehörlose Menschen gibt.

barrierefreiOrganisationale Hürden und mögliche Maßnahmen
Eine Kurzstudie des Kompetenzzentrums Öffentliche IT am Fraunhofer FOKUS aus dem Sommer 2021von Basanta E. P. Thapa

1. Das Wichtigste in Kürze

Jürgen Dusel Quelle:  Behindertenbeauftragter/Henning Schacht Dusel: Bei Umsetzung der Inklusion „Nicht kleckern, sondern klotzen.“
Behindertenbeauftragter stellt Arbeitsschwerpunkte für kommende Legislaturperiode vor
Knapp vier Wochen nach seiner erneuten Ernennung zum Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen stellte Jürgen Dusel heute in Berlin die Themen vor, die er in der laufenden Legislaturperiode im Schwerpunkt bearbeiten will.
Dabei betonte er, wie wichtig es sei, seine Arbeit als ressortübergreifende Tätigkeit zu begreifen: „Gute Politik für Menschen mit Behinderungen ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Lebensfelder und damit alle Ressorts betrifft.

JHV - Foto Peter Hölterhoff_1Zukunftsstudie: Gesellschaftliches Engagement am Scheideweg
Überalterung der Bevölkerung, beschleunigte Digitalisierung, Vertiefung der sozialen Spaltung – Deutschland steht in diesem Jahrzehnt vor enormen Herausforderungen, die sich nur gemeinschaftlich bewältigen lassen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die organisierte Zivilgesellschaft – allen voran die rund 600.000 gemeinnützigen Vereine. Doch die Zukunft vieler Organisationen ist wiederum durch die gesellschaftlichen Umbrüche, die sie mitgestalten sollen, bedroht. In der Studie „Foresight Zivilgesellschaft“ entwirft ZiviZ im Stifterverband Zukunftsszenarien und gibt Handlungsempfehlungen für die 2020er Jahre.

tici - screenshot lautstarkEs integriert die internen und externen Komponenten eines Cochlea-Implantats in ein System und wird unsichtbar unter die Haut eingesetzt: Erstmals in Deutschland wurde ein vollständig implantierbares Cochlea-Implantat (Totally Implantable Cochlear Implant – kurz TICI) in der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des LMU Klinikums München eingesetzt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie implantierte Prof. Dr. Joachim Müller, Leiter des Schwerpunkts Otologie und Cochlea Implantate, Ende November das neuartige TICI bei den ersten zwei Patienten, die unter hochgradigem Hörverlust leiden. Eine junge Frau, die unter hochgradigem Hörverlust leidet, ist damit die erste Person in Deutschland, der das neuartige TICI implantiert wurde.
Bild: Lautstark Talk der DCIG, Screenshot: Cochlear Implant Centrum Rhein-Main

CIV NRW e.V

CIV NRW Logo

Cochlea Implantat Verband Nordrhein-Westfalen e.V. (CIV NRW)
(Regionalverband für NRW der DCIG e.V.)
Geschäftsstelle: Alleestr. 73, 58097 Hagen
Telefon: 02331 1884601
Beratungstermine nach Vereinbarung unter: info@civ-nrw.de -

CIV NRW News online
ist die  Onlineversion der Zeitschrift des Cochlea Implantat Verbandes NRW e.V.,
CIV NRW News - Chefredaktion:
Marion und Peter Hölterhoff
Redaktion:
Karina Manassah, Veronika Albers und freie Autoren
Korrektorat: Christel Kreinbihl
Medizinische Beratung:
Prof. Dr. med. Jonas Park, Dr. Elmar Spyra, Peter Dieler
Anzeigen/ Akquise:
Michaela Hoffmann michaela-hoffmann@civ-nrw.de
CIV NRW News online- ViSdP:

Peter G.A. Hölterhoff, Rosenstr 4 58642 Iserlohn
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