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Maedchen Wie Die © Staatstheater Hannover.jpgInklusives Theaterstück des jungen Schauspiels Hannover gastiert in Berlin
Seit der Premiere im Januar letzten Jahres erfuhr sie große und überaus positive Resonanz: die Inszenierung von „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover. Das Theaterstück des kanadisch-britischen Autors Evan Placey wird hier von hörenden und gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern aufgeführt. Die inklusive Inszenierung wurde nun sogar zum Festival „AUGENBLICK MAL!“ nach Berlin eingeladen. Beim einzigen deutschen Theater-Festival für junges Publikum ist „Mädchen wie die“ am 7. sowie am 8. Mai insgesamt drei Mal im THEATER STRAHL in der Halle Ostkreuz zu erleben. – Ein toller Erfolg nicht zuletzt für Cochlear Deutschland sowie für die Hörregion Hannover. Cochlear engagiert sich vielfältig im Rahmen der Hörregion und hatte die Realisation des Stückes tatkräftig unterstützt.
Bild: Maedchen Wie Die © Staatstheater Hannover


Alles beginnt mit einem Nacktfoto von Scarlett. Russell, ihr Ex-Freund, schickt das Foto an alle in der Schule; und er stellt damit das Leben des Mädchens komplett auf den Kopf… - In der Aufführung des Jungen Schauspiels Hannover ist das Stück von Scarlett, Russell und den anderen in einer ganz besonderen Form zu erleben. In der Inszenierung der Regisseurin Wera Mahne, die bereits eine Reihe inklusiver Theaterprojekte gestaltete, agieren hörende und taube Darstellerinnen und Darsteller. Die Akteure sprechen sowohl in Gebärden- als auch in Lautsprache. Das Publikum erlebt somit ein Stück in zwei Sprachen; hörende und gehörlose Zuschauer brauchen jedoch keine Übersetzung, um der Handlung folgen zu können.

„Ein wesentliches Anliegen der Inszenierung ist es, sowohl das hörende als auch das gehörlose Publikum zu erreichen“, erläutert Frederec Lau, Marketing-Manager von Cochlear Deutschland und Mitglied im Kuratorium der Hörregion. „Thema des Stückes ist weniger der Umgang von Hörenden und Nicht- Hörenden. Vielmehr geht es um allgemeine zwischenmenschliche Beziehungen, um Macht, Liebe und Cybermobbing. Die Inszenierung entstand unter ständiger Mitarbeit von Gebärdendolmetschern. Der inklusive Ansatz soll den Zuschauern unabhängig von ihrem Hörvermögen ein gemeinsames Theatererlebnis ermöglichen, Anlass zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch schaffen.“
Zentrales Anliegen von Cochlear: Inklusion hörgeschädigter Menschen

Seit der Premiere im Januar 2018 erlebte die Inszenierung eine überaus positive Resonanz, die weit über die Hörregion Hannover hinausreicht.
Anfang Mai wird „Mädchen wie die“ sogar beim Festival „AUGENBLICK MAL!“ in Berlin gastieren. Aus insgesamt 168 Produktionen hatte das fünfköpfige Kuratorium in diesem Jahr ganze zehn Inszenierungen ausgewählt und zu Deutschlands einzigem Theater-Festival für junges Publikum eingeladen.

„Über diese Anerkennung freuen wir uns natürlich sehr“, so Frederec Lau.
„Das Stück ist gerade für junge Menschen hoch aktuell. Und es kann von hörenden und gehörlosen Zuschauern verfolgt werden, ihnen einen Zugang zur Sprache des jeweils anderen eröffnen. Uns von Cochlear ist dieses Anliegen sehr wichtig. Wir wollen dazu beitragen, die Inklusion hörgeschädigter Menschen voranzubringen. Wir wollen helfen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.“

Die Aufführungen des Theaterstückes „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover im Rahmen des Festivals „AUGENBLICK MAL!“ finden am 7.
Mai um 20:00 Uhr sowie am 8. Mai um 10:00 Uhr und um 16:30 Uhr statt – jeweils im THEATER STRAHL / Halle Ostkreuz, Marktstraße 9–12, 10317 Berlin- Lichtenberg, Telefon: 01794284975, www.theater-strahl.de.

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