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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

So Mai 26 @10:00 - 14:00
Fotoworkshop Vol. 3
Fr Mai 31
Sommerevent
Sa Jun 01
Sommerevent

Bildtext: Ein Hydrogel aus lebenden Zellen und lichtempfindlichen Molekülen wird in einer dünnen Schicht mit Laserlicht beleuchtet (grüner Strahl). Dadurch entstehen 3D-Mikrostrukturen, die Gewebe und seine Funktion nachbilden. Das verbleibende Hydrogel wird nach dem Druckprozess ausgewaschen. Bild: F. Pampaloni, BRIGHTER, 2019EU-Projekt BRIGHTER entwickelt 3D-Biodrucksystem mit neuartiger Lichtscheiben-Lithographie
FRANKFURT. Organe künstlich zu erzeugen, ist ein hochaktuelles Forschungsthema. Künstliche Organe werden in naher Zukunft den Mangel an Organspenden ausgleichen und Tierversuche ersetzen. Zwar gibt es bereits vielversprechende Versuche mit 3D-Druckern, die eine „Bio-Tinte“ lebender Zellen verwendet, aber ein funktionsfähiges Organ ist so noch nie entstanden. Eine von Elena Martinez (IBEC, Barcelona) initiierte europäische Forschergruppe unter Beteiligung der Goethe-Universität geht jetzt neue Wege. Sie entwickelt ein Lithographie-Verfahren, das auf spezielle Hydrogele setzt, die mit lebenden Zellen versetzt sind.

Bildtext: Ein Hydrogel aus lebenden Zellen und lichtempfindlichen Molekülen wird in einer dünnen Schicht mit Laserlicht beleuchtet (grüner Strahl). Dadurch entstehen 3D-Mikrostrukturen, die Gewebe und seine Funktion nachbilden. Das verbleibende Hydrogel wird nach dem Druckprozess ausgewaschen.
Bild: F. Pampaloni, BRIGHTER, 2019

Illustration der Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn: Flexibilität wird erst auf einer höheren Verarbeitungsstufe verortet (rot). Foto: Universität Bielefeld, C. KayserBielefelder Forschende mit Studie zu Flexibilität der Sinneswahrnehmung

Hören, Sehen, Tasten – unser Gehirn erfasst ganz verschiedene Sinnesreize und verknüpft sie miteinander. Dabei hat das Gehirn eine Art eingebaute Filterfunktion: Kombiniert werden Sinneseindrücke nur dann, wenn es für die aktuelle Aufgabe erforderlich und sinnvoll ist. Diese Flexibilität der Wahrnehmung haben Forschende der Universität Bielefeld, der University of Oxford (Großbritannien) und der Aix-Marseille Université (Frankreich) untersucht. Ihre Studie erschien gestern (29.04.2019) in der Zeitschrift „Neuron“.
Bild: Illustration der Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn: Flexibilität wird erst auf einer höheren Verarbeitungsstufe verortet (rot). Foto: Universität Bielefeld, C. Kayser

Rekonstruktion des Innenohrs einer Mongolischen Wüsten-rennmaus mit der Hörschnecke und Gleichgewich ... Carlos Duque-Afonso, Institut für Auditorische Neurowissenschaften/umgForscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) zeigen verbesserte Frequenzauflösung künstlichen Hörens durch optische Stimulation des Innenohrs.
Musik genießen, Melodien erkennen oder das Zuhören in einer Umgebung mit vielen Hintergrundgeräuschen – das ist immer noch schwierig für Menschen, die beim Hören auf Hörprothesen, so genannte Cochlea-Implantate, angewiesen sind. Göttinger Hörforscher konnten jetzt nachweisen, dass sich die Qualität des künstlichen Hörens maßgeblich verbessern ließe, wenn die Hörbahn mittels Licht statt mit elektrischem Strom stimuliert wird.

Bild: Rekonstruktion des Innenohrs einer Mongolischen Wüstenrennmaus mit der Hörschnecke und Gleichgewichtsorganen
Carlos Duque-Afonso, Institut für Auditorische Neurowissenschaften/umg

Foto: Isa Lange/Uni HildesheimBarrierefreie Kommunikation: Erste große Untertitel-Studie mit Kindern im deutschsprachigen Raum
Forschungsergebnisse zu Untertiteln im Kinderfernsehen und Empfehlungen für die Untertitelproduktion: Wissenschaftlerinnen der Universität Hildesheim haben erstmals in Deutschland umfassend untersucht, wie Kinder Untertitel in Kindermedien verstehen und wie sich Untertitel verbessern lassen. An der zweijährigen Studie haben 250 Kinder teilgenommen. Der Kinderkanal von ARD und ZDF, der MDR und der NDR waren Kooperationspartner und der Deutsche Gehörlosenbund hat das Projekt unterstützt. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Bild: Barriefreie Kommunikation: Die Wissenschaftlerinnen Professorin Nathalie Mälzer und Maria Wünsche von der Uni Hildesheim legen Forschungsergebnisse zu Untertiteln im Kinderfernsehen vor. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Krokodile benutzen genau wie Vögel neuronale Karten, um die Richtung von Geräuschen zu orten. Das haben Dr. Lutz Kettler von der Technischen Universität München (TUM) und Prof. Catherine Carr von der University of Maryland in einer neuen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch Dinosaurier diese Strategie nutzten – und geben Einblick in evolutionäre Mechanismen.
Die Richtung einer Schallquelle identifizieren zu können ist für die meisten Tiere überlebenswichtig. Um ein Geräuschquelle zu orten, wird die Zeitdifferenz, mit der die Schallwellen das linke und das rechte Ohr erreichen, im Gehirn verarbeitet und ausgewertet. Die verwendeten Mechanismen unterscheiden sich allerdings.

Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links)  MHH/KaiserProfessor Schambach erhält rund zwei Millionen Euro von der Europäischen Union für das Projekt „iHEAR“/ Neue Gentherapie soll Kinder und Erwachsene vor Taubheit schützen

Hohe Auszeichnung für einen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Professor Dr. Dr. Axel Schambach hat von der Europäischen Union die sehr begehrte Auszeichnung „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates „European Research Council“ (ERC) erhalten. Damit verbunden ist eine Förderung seiner Wissenschaft in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.
Der Leiter des MHH-Instituts für Experimentelle Hämatologie nutzt die Förderung für das Projekt „iHEAR“, dessen langfristiges Ziel es ist, Kinder und Erwachsene vor Taubheit zu schützen.

Bild: Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links) Foto: MHH/Kaiser

Mit Tönen gegen das Tönen – Musiktherapie bei akutem Tinnitus
Studienergebnisse von Heidelberger Forschern bestätigen, dass die Behandlung durch Neuro-Musiktherapie auch im Akutstadium eines Tinnitus Erfolg verspricht.
Tinnitus ist die Wahrnehmung eines störenden Tones oder eines unangenehmen Rauschens ohne äußere Schallquelle. Von einem akuten Tinnitus spricht man, wenn der Tinnitus noch nicht länger als drei Monate besteht. Ohrgeräusche gehören mittlerweile zu den häufigsten Symptomen im HNO-medizinischen Bereich.
Für die Behandlung des akuten Tinnitus gibt es derzeit nur wenige wissenschaftlich überprüfte Therapiemöglichkeiten.

Die Redaktion zu Besuch in der Uni Göttingen_30Die Optogenetik, ein rasch wachsendes Forschungsfeld in den Neurowissenschaften, nutzt Licht für die gezielte Erregung von Nervenzellen und eröffnet damit neue und vielversprechende Möglichkeiten in der Medizintechnik.
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Optical CI“ wurde die neuartige Methode der Neurostimulation mittels Licht in Form eines optogenetischen Cochlea-Implantats erforscht (die CIV NRW Nes berichtete mit den Artikeln:

Gentherapie macht taube Mäuse hörend >>> und Kann man Licht hören? >>> )

Die inomed Medizintechnik GmbH, das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Institut für auditorische Neurowissenschaften der Unimedizin Göttingen haben in intensiver dreieinhalb-jähriger Zusammenarbeit an der Entwicklung eines Cochlea-Implantats mit mikroskopisch kleinen Leuchtdioden (LEDs) gearbeitet. Darüber hinaus ist die Firma Med-El aus Innsbruck, Österreich, als Kooperationspartner eingebunden, was eine Besonderheit für ein deutsches Forschungsprojekt darstellt.

JHV mit Vorstandwahlen_26Seit längerem beobachten Forscher, dass Menschen mit Hörstörungen im Alter überproportional häufig an einer Demenz erkranken. Noch ist unklar, welchen Anteil eine Hörstörung für sich allein an kognitiven Einbußen im Alter hat. Sollte dies der Fall sein, dann könnten ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat einen wichtigen Beitrag zum „gesunden Altern“ leisten, so eine Expertin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März.
Das Hörvermögen nimmt etwa ab Mitte 50 ab. Mit 65 Jahren ist jeder dritte Mensch auf beiden Ohren schwerhörig. Diese Hörstörung führt dazu, dass ältere Menschen im Radio und Fernsehen nicht mehr alles mitbekommen, im Gespräch weniger gut folgen können und daher die Gesellschaft anderer meiden.
CI Kopf Kandidat__64Forscherteam der Universität Paderborn entwickelt Lehrprogramm
Gerade haben Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes der Länder mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen gefordert, darunter viele Pädagogen und Erzieher. Kitas blieben geschlossen, die öffentliche Diskussion nimmt Fahrt auf. „Wir sind es wert“ – so stand es auf den Plakaten. Die Forderung: eine höhere Eingruppierung in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. „Viele Kita-Mitarbeiter sind schlichtweg überlastet, das Pensum ist enorm“, sagt Prof. Dr. Timm Albers von der AG „Inklusive Pädagogik“ an der Universität Paderborn. Einer der Gründe dafür seien die steigenden Bedürfnisse der Kinder und damit die Anforderungen an das Personal.
Foto Workshop 2017_77UA Ruhr: Einfluss städtischer Soundscapes auf die Gesundheit - Wie klingt Bochum?
Motorbrummen, Musik aus dem Café, Vogelgezwitscher, Gesprächsfetzen – jede Stadt hat ihren eigenen Klang. Wie diese Geräuschkulisse („Soundscapes“) unabhängig vom Lärmpegel die Gesundheit der Städter beeinflusst, wollen Gesundheitswissenschaftlerinnen und Epidemiologinnen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Raumplanern der TU Dortmund am Beispiel von Bochum analysieren.

Fraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für SprachverständlichkeitFraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für Sprachverständlichkeit und Spracherkennung auf der CCW 2019
Das Fraunhofer IDMT in Oldenburg präsentiert vom 19. - 21. Februar 2019 auf der Call Center World (CCW) in Berlin Kommunikations-Lösungen für verbesserte Sprachverständlichkeit und automatische Spracherkennung am Telefon (Stand C11, Halle 2). Damit zeigen die Entwickler echte Mehrwerte für Kunden und Mitarbeiter.

Bild: Fraunhofer IDMT mit Telekommunikationslösungen für Sprachverständlichkeit auf der CCW 2019. Experte vor Ort: Dr. Jan Rennies-Hochmuth, Gruppenleiter Persönliche Hörsysteme. Foto: Fraunhofer IDMT.

Call Center Mitarbeiter sind Problemlöser, Wegweiser und Kummerkasten zugleich. Das fordert jede Menge Aufmerksamkeit, um ein bestmögliches Kundenerlebnis zu gewährleisten. Die akustischen Rahmenbedingungen variieren dabei von Telefonat zu Telefonat - abhängig von der Telefonverbindung, Hintergrundgeräuschen, Lautstärke, Raumhall oder anderen Faktoren.
Besser verstehen statt lauter drehen!

Ein gemeinsames Projekt von Goethe-Universität und Uni Mainz untersucht die Umsetzung der UN-Konvention im Bildungswesen.
Wie wird das Prinzip der Inklusion auf den verschiedenen Ebenen unseres Bildungssystems umgesetzt? Wie gehen Lehrkräfte und andere Akteure im Bildungssystem mit den neuen Anforderungen um? Mit diesen Fragen wird sich eine länderübergreifende Gruppe von Forscherinnen und Forschern befassen, die vom Verbund der Rhein-Main-Universitäten gefördert wird. Ziel ist letztendlich, eine DFG-Forschungsgruppe zu diesem Thema einwerben zu können.

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